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SMS-Rekord deutscher Handy-Nutzer

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Rekord: 1100 SMS pro Sekunde

31.05.2010, 13:44 Uhr | t-online, t-online.de, AFP

SMS-Rekord deutscher Handy-Nutzer. Fast 24 Prozent Wachstum: In Deutschland boomt die SMS (Foto: imago)

Fast 24 Prozent Wachstum: In Deutschland boomt die SMS. (Foto: imago)

Im vergangenen Jahr verschickten deutsche Handy-Nutzer durchschnittlich 1100 SMS pro Sekunde - mehr als je zuvor. Das teilte der IT-Branchenverband BITKOM mit. Demnach stieg die Zahl der Kurznachrichten im vergangenen Jahr auf 34,4 Milliarden an. Das sind fast 24 Prozent mehr als 2008. Jeder Deutsche schrieb damit durchschnittlich 420 Kurznachrichten im Jahr. Für die Mobilfunkanbieter ist der SMS-Boom kein Grund zum Feiern: Sie verdienen immer weniger an den Textbotschaften.

Verantwortlich für den starken Anstieg sind laut BITKOM vor allem SMS-Flatrates und kostenlose SMS-Guthaben, die einige Anbieter für einen Vertragsabschluss im Internet anbieten. Aber auch der Internet-Kurzbotschaftendienst Twitter hat seinen Anteil. Die 140 Zeichen langen sogenannten Micro-Blogging-Einträge können auch per SMS verschickt werden.

Weniger Geld für Provider

Die SMS-Flatrates und kostenlosen Guthaben bewirken jedoch, dass sich der SMS-Boom praktisch gar nicht in den Kassen der Mobilfunkanbieter niederschlägt. Hinzu kommt, dass vor allem der Anteil von SMS innerhalb des eigenen Netzes stark angestiegen ist. Solche Kurznachrichten sind in der Regel günstiger als SMS zwischen verschiedenen Providern. Ihr Anteil wuchs von 2007 bis 2009 von 47 Prozent auf 64 Prozent. Entsprechend rechnet BITKOM damit, dass die Einnahmen der Mobilfunkunternehmen durch SMS sinken werden: Betrug der Umsatz 2009 noch 2,5 Milliarden Euro, werden es dieses Jahr nach Schätzungen des Verbandes nur noch 2,3 Milliarden Euro sein.

Vorbild USA?

Damit folgt die deutsche Handy-Branche dem Trend anderer Handy-Märkte wie der USA. Dort haben SMS-Flatrates zu einem sprunghaften Anstieg des Aufkommens von Kurznachrichten geführt. Laut einer im April veröffentlichten Studie des Pew Internet and American Life Project verschickt ein Drittel der Teenager in den USA mehr als 100 SMS pro Tag. Auch deutsche Jugendliche greifen immer häufiger zum Handy, anstelle ein persönliches Gespräch zu suchen: Nach einer Umfrage im Auftrag von BITKOM haben bereits drei Millionen Deutsche eine Beziehung per SMS beendet. Die weltweit erste SMS wurde Ende 1992 verschickt. Seit etwa 1994 unterstützten alle Mobiltelefone den Versand und den Empfang der Kurznachrichten. Der SMS-Dienst profitiert dabei von einer großen Gerätebasis: In Deutschland gab es Ende 2009 rund 108 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Damit kommen auf 100 Deutsche ungefähr 132 Anschlüsse.

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