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Microsoft stellt Smartphones Kin One und Kin Two ein

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Smartphones  

Microsoft stampft Smartphone-Flops Kin One und Two ein

01.07.2010, 08:46 Uhr | Andreas Lerg und Jens Müller, t-online.de

Microsoft stellt Smartphones Kin One und Kin Two ein. Microsoft stellt seine Smartphones Kin One und Kin Two nach anderthalb Monaten ein. (Foto: Microsoft, dpa)

Microsoft stellt sein Smartphone Kin One ein. (Foto: Microsoft, dpa) (Quelle: Hersteller)

Diese Handys will wohl niemand haben: Microsoft hat seine ersten eigenen Smartphones Kin One und Kin Two bereits wenige Tage nach Verkaufsstart schon wieder eingestellt. Damit reihen sich die Handys in die größten Flops der Microsoft-Geschichte ein. Kin One und Kin Two kommen in Europa gar nicht mehr auf den Markt, die zuständigen Mitarbeiter haben bei Microsoft bereits neue Jobs bekommen.

Im April gab Microsoft mit großem Trubel bekannt, mit dem Kin One und Kin Two zwei eigene Smartphones auf den Markt zu bringen. Die beiden Handys sollten vor allem Nutzer sozialer Netzwerke wie Twitter und Facebook ansprechen. In den USA kamen die Smartphones Kin One und Kin Two in den Handel, verkauften sich aber wohl nicht gut. Am Mittwoch kündigte Microsoft an, die Handys nicht weiterzuentwickeln - 48 Tage nach dem Verkaufsstart. Restbestände sollen abverkauft werden, die für Herbst geplante Markteinführung in Europa wurde gestrichen.

Kin One und Kin Two floppen in den USA

Microsoft stellte mit den beiden Kin-Handys erstmals eigene Mobiltelefone vor und hatte ehrgeizige Ziele. Doch die Smartphones entwickelten sich im Gegensatz zum Konkurrenten Apple iPhone zum Ladenhüter. Microsofts Exklusivpartner Verizon senkte am Wochenende bereits die Preise. Experten werteten dies als Anzeichen, dass sich Kin One und Kin Two nicht verkaufen. Gerüchteweise sollen in anderthalb Monaten seit Verkaufsstart nur 500 Handys verkauft worden sein, berichtete das US-Magazin Business Insider. Der Branchendienst CNET meldete, die Hauptkritikpunkte potenzieller Kin-Käufer seien die teuren Monatsverträge sowie fehlende Standard-Funktionen wie ein Kalender.

Kin-Erfahrung fließt in Windows Phone 7 ein

Andy Lees, Chef von Microsofts Mobilfunksparte, sagte CNET: "Wir haben entschieden, uns exklusiv auf die Entwicklung von Windows Phone 7 zu konzentrieren und werden Kin in Europa nicht ausliefern. Das Kin-Team wird vollständig in das Team von Windows Phone 7 integriert und die mit dem Kin gemachten Erfahrungen fließen in zukünftige Funktionen von Windows Phone 7 ein." Microsoft tritt mit seinem neuen Smartphone-Betriebssystem gegen Apple iOS 4 und Google Android an.

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