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Handy-Software verhütet Auto-Unfälle mit Fußgängern

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Handy rettet Leben  

Handy-Software verhütet Autounfälle mit Fußgängern

19.08.2010, 09:20 Uhr | Andreas Lerg

Handy-Software verhütet Auto-Unfälle mit Fußgängern. Neue Handy-Software soll Fußgänger schützen (Grafik: Uni Kassel).

Neue Handy-Software soll Fußgänger schützen (Grafik: Uni Kassel).

Eine neue Software für Mobiltelefone soll in Zukunft verhindern, dass Fußgänger von Autos überfahren werden. Zwei Forscher an der Universität Kassel haben die Technik entwickelt und zum Patent angemeldet. Das Ganze soll als eine Art Frühwarnsystem für Autofahrer funktionieren.

Die Kopfhörer auf den Ohren, den Blick auf das Handydisplay geheftet, geht ein Fußgänger ohne auf den Verkehr zu achten über die Straße. Reifen quietschen und es knallt. Solche Szenarien sollen nach dem Willen der beiden Forscher Prof. Dr.-Ing. Klaus David und Alexander Flach von der Universität Kassel bald der Vergangenheit angehören. In Zukunft soll die von ihnen entwickelte Handysoftware die Bewegung des Fußgängers kontrollieren und diese Daten an Autos in der Umgebung melden. Erkennt das System eine mögliche Gefahr, wird der Autofahrer vor dem unaufmerksamen Fußgänger gewarnt.

System meldet Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit

Da die meisten modernen Handys mit GPS-, Beschleunigungs- und Bewegungssensoren ausgestattet sind, kann das von den beiden Wissenschaftlern entwickelte System die sich ändernde Position und damit die Bewegungsrichtung, aber auch die Geschwindigkeit des Fußgängers ermitteln. Die Ortsbestimmung ermittelt dabei, ob er auf eine Straße oder eine Kreuzung zusteuert. Das System erfasst verschiedene Personen in einem Umkreis von 70 Metern um einen Gefahrenpunkt und erkennt, ob einer oder mehrere Fußgänger sich in Gefahr begeben. Das Handy versendet die Daten über die Bewegung des Fußgängers per WLAN oder UMTS.

Alarmton im Navi des Autos

Im Auto wird das System in die heute sehr verbreiteten Navigationssysteme integriert. Erkennt das System, dass ein Fußgänger auf die Straße und vor das Auto laufen könnte, wird der Fahrer über einen Warnton alarmiert. Gleichzeitig warnt auch das Mobiltelefon des Fußgängers diesen vor der Gefahr. Die Forscher denken sogar über eine automatische Bremsfunktion nach, die schneller reagieren könnte als der Fahrer. Moderne Autos sind bereits mit Systemen ausgestattet, die andere Verkehrsteilnehmer erkennen. Abstandsradar, Bremsassistenten und andere Fahrhilfen könnten mit dem System der beiden Kasseler Wissenschaftler ergänzt werden. Ein Vorteil dieser Vernetzung zwischen Fußgänger-Handy und Auto ist, dass der Fahrer schon gewarnt wird, bevor er den Fußgänger sieht.

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