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Nokia E-Cu: Handy in der Hosentasche aufladen

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Nokia E-Cu  

Handy auf der Heizung aufladen

11.10.2010, 17:21 Uhr | Christian Fenselau

Nokia E-Cu: Handy in der Hosentasche aufladen. Handyakku mit Wärme aufladen - Konzept Nokia E-Cu (Foto: Patrick Hyland)

Handyakku mit Wärme aufladen - Konzept Nokia E-Cu (Foto: Patrick Hyland)

Handyakku aufladen ohne Ladegerät und ohne Strom – das ist ein neues Konzept, das der Designer Patrick Hyland entwickelt hat. Der Akku wird über eine beliebige Wärmequelle geladen. Das kann eine Heizung oder auch die Hosentasche sein. Das Handy hat als Wärmeleiter eine Rückseite aus Kupfer, die die Wärme an einen kleinen Generator leitet. Dieser verwandelt die Wärme in Energie für den Akku. Ladekabel werden damit überflüssig. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass diese Aufladetechnik mit der Bezeichnung Nokia E-Cu auch die Umwelt schützt.

Mit der Rückseite aus Kupfer lässt sich das Handy überall dort aufladen, wo es warm ist. Ein Thermo-Generator soll die Hitze in Akku-Energie verwandeln. Die Körperwärme einer Hosentasche soll dafür schon ausreichen. Im Winter wäre eine Heizung ein geeigneter Aufladeort, im Sommer dürfte es ausreichen, das Gerät einfach in die Sonne zu legen. Damit das Handy nicht überhitzt, befinden sich Rillen in der Kupferplatte. Allerdings ist dies erstmal nur ein Design-Konzept. Ob Nokia diese Idee tatsächlich irgendwann einmal aufgreift und umsetzt, ist fraglich. Die massive Kupferplatte dürfte das Handy nicht nur schwerer machen, sondern auch deutlich teurer.

Nokia E-Cu schützt die Umwelt

Das Aufladekonzept ist nicht nur dadurch umweltfreundlich, dass für die Aufladung kein Strom benötigt wird. Auch die Herstellung der Ladegeräte entfällt komplett. Zudem müssen Reisende nicht ständig daran denken, das Ladekabel mitzunehmen, um nicht unterwegs ohne Handy dazustehen.

Die Idee ist konsequenter als Induktionsmatten, die es für einzelne Handy-Modelle bereits gibt. Damit lassen sich Handys aufladen, indem sie auf eine spezielle Ladematte gelegt werden, Kabel sind nicht nötig. Mit dem Nokia-Konzept würde auch die Induktionsmatte verschwinden. Außerdem dürfte die Kupferplatte als Rückseite alle Handybesitzer freuen, die sich bisher noch über dünne und billige Plastik-Akkudeckel ärgern.

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