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Windows Phone 7: Microsoft warnt vor Tausch der Speicherkarte

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Microsoft warnt: Speicherkarten bei Windows Phone 7 nicht tauschen

15.10.2010, 11:39 Uhr | t-online.de

Windows Phone 7: Microsoft warnt vor Tausch der Speicherkarte. Achtung, Datenverlust und Systemabsturz! Microsoft warnt vor dem Entfernen der Speicherkarte beim neuen Betriebssystem Windows Phone 7. (Fotos: Microsoft / imago)

Achtung, Datenverlust und Systemabsturz! Microsoft warnt vor dem Entfernen der Speicherkarte beim neuen Betriebssystem Windows Phone 7. (Fotos: Microsoft / imago)

Ehrgeizige Pläne verfolgt Microsoft mit Windows Phone 7. Das neue Handy-Betriebssystem soll die Karten im Smartphone-Geschäft komplett neu verteilen, schließlich musste sich der Software-Riese auf dem von Apple & Co. dominierten Markt bisher mit einer Randexistenz begnügen. Allerdings trübt jetzt eine Randnotiz die Vorfreude: die in Windows-Phone-7-Geräten eingesetzten Speicherkarten lassen sich weder entfernen noch austauschen. Microsoft warnt auf seiner Homepage ausdrücklich vor Datenverlust und einem Absturz des Betriebssystems, wenn die Karte entfernt wird. Auf dem deutschen Markt scheinbar kein Problem, denn hierzulande werden die Geräte gleich ohne zusätzlichen Steckplatz ausgeliefert - damit fällt aber leider auch die Möglichkeit flach, den Speicher zu erweitern.

Eigenen Angaben zufolge verwendet Microsoft spezielle "Hochleistungs-SD-Karten", die beim erstmaligen Einrichten des Betriebssystems mit dem internen Speicher des Gerätes zu einer Einheit verschmelzen und als gemeinsames Speichersystem erkannt werden. Wird die Karte entfernt, muss das Windows Phone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, was in der Regel einen unwiederbringlichen Datenverlust zur Folge hat. Außerdem lässt sich eine einmal benutzte Speicherkarte nicht mehr in anderen Geräten einsetzen.

Kein Datentausch durch Kartentausch

Hierzulande wird das Problem quasi mit dem Holzhammer gelöst. Die in Deutschland angebotenen Modelle werden komplett ohne Steckplatz für zusätzliche SD-Karten ausgeliefert. Die je nach Gerät acht beziehungsweise 16 Gigabyte Speicher müssen dem Nutzer schlichtweg ausreichen, eine Erweiterung ist von vorneherein nicht vorgesehen. Darüber hinaus ist es - im Gegensatz zu den üblicherweise eingesetzten Speicherkarten - nicht möglich, Daten wie Musik, Fotos oder Videos durch Kartentausch auf ein anderes Gerät zu übertragen. Die Daten können auch nicht über einen PC-Cardreader ausgelesen werden.

Kinderkrankheit oder Stolperstein?

Ein guter Teil der Nutzer wird sich wahrscheinlich mit dem mitgelieferten Speicher begnügen, aber gerade Multimedia-Anwendungen können sehr speicherintensiv ausfallen - hier wäre im Sinne des Kunden etwas mehr Flexibilität wünschenswert gewesen. Auch dass der recht simple Weg entfällt, über die Speicherkarte Daten mit anderen Geräten auszutauschen, ist zwar verschmerzbar, aber schade. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei um eine Kinderkrankheit des ansonsten ambitionierten Betriebssystems handelt und Microsoft in nicht allzu ferner Zukunft mit einem Update reagiert.

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