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Google wirft verseuchte Apps für Android raus

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Google wirft verseuchte Apps für Android raus

27.05.2011, 19:00 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

Google wirft verseuchte Apps für Android raus. Google entfernt dutzende gefährliche Android-Apps aus seinem Android Market.  (Quelle: imago)

Google entfernt dutzende gefährliche Android-Apps aus seinem Android Market. (Quelle: imago)

Vorsicht vor verseuchten Apps für Android: Google hat mehr als 50 Mini-Anwendungen für Smartphones aus seinem Android Market entfernt. Eine Sicherheits-Firma deckte die manipulierten Apps auf, die private Informationen von Nutzern gestohlen haben sollen.

Die Smartphone-Plattform Android ist offenbar einem massiven Angriff von Internet-Kriminellen ausgesetzt. Ein Spezialist für Sicherheitssoftware entdeckte nach eigenen Angaben mehr als 50 bösartige Apps für das Handy-Betriebssystem von Google. Die Programme seien darauf ausgelegt, persönliche Informationen der Nutzer abzugreifen, berichtete die Software-Firma Lookout am Dienstagabend (Ortszeit). Google habe die Apps von der Plattform Android Market entfernt.

Vermeintlich harmlose Apps enthalten Schadcode

Die Angreifer tarnten ihre Schadsoftware als harmlose Apps wie zum Beispiel ein Schachspiel, ein Bildbearbeitungs-Programm und ein Währungsrechner. Auch über das Thema Sex werden Opfer geködert: Unter den Apps befinden sich beispielsweise Super Sex Positions, Hot Sexy Videos oder Sexy Legs. Eine komplette Liste veröffentlichte der Blog Lookout im Internet.

Online-Kriminelle nehmen Smartphones ins Visier

Sicherheitsexperten warnen seit langem, dass Online-Kriminelle immer stärker Smartphones angreifen werden. Der Großteil der Computer-Telefone läuft bisher aber ohne Sicherheitssoftware wie Virenscanner oder Firewall. "Wir sehen einen Anstieg im Bereich mobiler Schadsoftware", sagte Marco Preuß, Virus-Analyst bei Kaspersky Lab zu t-online.de. Daher bieten Unternehmen wie Kaspersky und F-Secure mittlerweile auch Sicherheits-Software für Smartphones an.

Google prüft Apps für Android nicht

Google betreibt Android als offene Plattform, bei der die Apps im Gegensatz etwa zu Apples App Store für iPhone und iPad keiner Vorab-Prüfung unterzogen werden. Allerdings werden Software-Entwickler bei der Registrierung erfasst und können später ausfindig gemacht werden.

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