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Smartphone und Digitalkamera im Vergleich

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Handy gegen Digicam  

Fotohandy gegen Digitalkamera: Was leisten die Smartphone-Kameras?

12.06.2014, 14:52 Uhr | Christian Fenselau

Smartphone und Digitalkamera im Vergleich. Samsung Galaxy S4 zoom (Quelle: Hersteller)

Das Samsung Galaxy S4 zoom ist in der Seitenansicht mehr Digitalkamera als Smartphone. (Quelle: Hersteller)

Die Kameras in Handys oder Smartphones werden immer besser – taugten die eingebauten Knipsen der ersten Fotohandys nicht einmal für Gelegenheits-Schnappschüsse, bieten die Kameras in aktuellen Smartphones acht, dreizehn oder gar 41 Megapixel. Aber können sie auch mit einer vollwertigen Digitalkamera mithalten?

Das Megapixelrennen geht fast ungebremst weiter: Kompaktkameras sind je nach Modell derzeit bei 22 Megapixeln angelangt, die Kameras der Smartphone-Boliden von Sony machen Fotos mit 20 Megapixeln. Das Nokia Lumia 1020 befindet sich mit 41 Megapixeln sogar weit jenseits dieser Grenzen, doch hier landen nur 5 Megapixel im Datenspeicher. Es werden jeweils sieben Pixel zu einem Superpixel komprimiert – die vielen Pixel bieten Reserven für Detailvergrößerungen. Außerdem klotzt das Lumia 1020 mit einem vergleichsweise großen Bildsensor.

Einen anderen Weg als Samsung und Sony geht der Hersteller HTC mit seinem Vorzeigemodell HTC One. Die Kamera löst nur 4,3 Megapixel auf – bei gleicher Sensorgröße wie die 13-Megapixel-Konkurrenten. Die einzelnen Pixel sind dadurch größer und können mehr Licht einfangen. Die Bilder der HTC One sind dadurch weniger verrauscht und brauchen zudem weniger Speicherplatz. Der Nachteil ist die begrenzte Skalierbarkeit – für großformatige Ausdrucke fehlen die Pixel. Doch für diese Zwecke ist generell eine Spezialkamera vorzuziehen.

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Die besten Fotohandys gegen kompakte Digitalkameras

Kompaktkameras haben üblichen Handy-Kameras einen optischen Zoom und einen richtigen Blitz voraus. Und sie sind billig – einfache Knipsen sind schon unter 100 Euro zu haben, gute Smartphones kosten das Vielfache. Doch zwei Geräte sind umständlicher zu transportieren und die Qualität der Kompaktkamera-Fotos leidet unter dem Megapixelwahn, denn die Anzahl der Bildpunkte hat immer weiter zugelegt, die Größe des Bildsensors nicht. Weggefallen ist der optische Sucher, der vor einigen Jahren noch häufiger zu finden war und der bei direkter Sonneneinstrahlung eine große Hilfe sein kann.

Dagegen werden die Kameras in Fotohandys immer besser – sie haben einen Autofokus und zumindest einen LED-Blitz. Bei Schnappschüssen haben sie den Digitalkameras längst den Rang abgelaufen. Die Verkaufszahlen zeigen dies sehr deutlich: Während Smartphones einen Boom erleben, brechen bei den Kompaktknipsen die Umsätze ein. Wenn die Kamera-Hersteller dieses Segment nicht endgültig verspielen wollen, müssen sie eine andere Strategie fahren als bisher.

Smartphones punkten mit Zusatzfunktionen

Smartphones bieten mehr Möglichkeiten als Digitalkameras – auch bei den Fotofunktionen. So sind Smartphones mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet. Damit lassen sich die Aufnahmeorte automatisch markieren. Auch bei Zusatzfunktionen sind Smartphones im Vorteil, denn mit Hilfe von Apps lassen sich auch die Kameras aufpeppen, etwa mit Panorama- oder HDR-Funktionen.

Sollten Sie ein Foto in eines der sozialen Netzwerke wie Facebook oder einen Fotodienst wie Flickr hochladen wollen, ist das Smartphone auch klar im Vorteil. Die mobilen Alleskönner unterstützen diese Funktionen direkt, das Hochladen ist einfach und schnell erledigt. Auch einfache Bildbearbeitung wie Zuschneiden, Farb-, Kontrast- oder Schärfeeinstellungen sind an Ort und Stelle mit wenigen Handgriffen erledigt. Mit der Digitalkamera hingegen müssen die Bilder zunächst auf einen PC übertragen werden, dort muss ein Bildbearbeitungsprogramm installiert sein.

Samsung stattet aus diesen Gründen einige Kameras mit einem vollwertigen Android-Betriebssystem aus. Diese Modelle kombinieren eine Kamera mit den Foto-Funktionen eines Smartphones, doch sie sind recht teuer. Da sie haben auch nur einen kleinen Bildsensor und dürften deshalb keine besseren Fotos machen als eine herkömmliche Kompaktkamera. Da sie nicht als vollwertiges Smartphone taugen, müssen auch hier zwei Geräte transportiert werden.

Top-Smartphones auch bei Fotos besser

Für gelegentliche Schnappschüsse taugt mittlerweile fast jede Handy-Kamera. Wer mit dem Telefon qualitativ bessere Bilder machen will, kommt um ein teureres Smartphone kaum herum. Denn mehrere Tests haben gezeigt, dass die Hersteller ihre Top-Modelle auch mit der besten Kamera versehen. Beste Beispiele sind Samsung oder Apple: Sowohl das Galaxy S5 als auch das iPhone 5s leisten sich kaum Schwächen – das gilt auch für die Fotofunktion.

Das derzeit günstigste Smartphone mit Top-Kamera kommt aber nicht von Apple oder Samsung, sondern von Nokia: Das mittlerweile in die Jahre gekommene Nokia N8 wird immer noch verkauft, die integrierte Kamera mit Zeiss-Optik und echtem Xenon-Blitz ist besser als fast alle anderen auf dem Markt. In einem Vergleichstest mit einer hochwertigen Casio-Kompaktkamera waren die Bilder knackiger und die Farbabweichung geringer als beim Spezialisten. Allerdings ist das N8 nicht mehr auf neustem Stand der Technik – der integrierte Prozessor ist lahm, das Betriebssystem ein Auslaufmodell.

Fazit: Handy-Kameras besser als ihr Ruf

Im Vergleich zur Kamera im Nokia Lumia 1020 ziehen einfache Kompaktkameras ganz klar den Kürzeren. Bei Zoom, Blitz und Bildstabilisator herrscht Waffengleichheit, doch ihr Bildsensor, der die Qualität maßgeblich beeinflusst, ist viel kleiner. Doch das finnische Kamera-Smartphone ist klar die Ausnahme und im Vergleich zu einer einfachen Kamera um ein Vielfaches teurer.

Der schlechte Ruf der Handy-Kameras ist nur zum Teil gerechtfertigt. Zwar müssen Smartphone-Käufer auf ein Zoomobjektiv verzichten, aber in vielen Punkten können die besten Handy-Kameras durchaus mit einer Kompakt-Digitalkamera mithalten. Bei schlechteren Lichtverhältnissen zeigen sich aber die Grenzen der Smartphone-Linsen, bedingt durch den viel kleineren Bildsensor ist auf den Smartphone-Fotos deutliches Rauschen erkennbar. Für richtig gute Fotos bei künstlichem oder schlechtem Licht reicht eine Kompaktknipse jedoch auch nicht, hier ist eher eine System- oder Spielgelreflexkamera vorzuziehen.

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