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Südkoreanische Polizei verhaftet Macher von Smartphone-Pornos

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Südkoreanische Polizei verhaftet die Macher von Smartphone-Pornos

27.04.2011, 13:28 Uhr | t-online.de

Südkoreanische Polizei verhaftet Macher von Smartphone-Pornos. Pornos im Internet und auf dem Handy werden in Südkorea streng geahndet. (Symbolfoto: imago)

Pornos im Internet und auf dem Handy werden in Südkorea streng geahndet. (Symbolfoto: imago)

Die südkoreanische Polizei hat zehn Männer und Frauen festgenommen, die pornografisches Material verbreitet haben sollen. Wie der Nachrichten-Blog XBIZ berichtet, sollen die Personen selbstgedrehte Sex-Filme über ihre Smartphones an Dritte weitergegeben haben. In Südkorea ist die Verbreitung obszöner Inhalte über das Telekommunikationsnetzwerk verboten.

Laut der Polizei von Daegu, der drittgrößten Stadt Südkoreas, steht ein 23 Jahre junger Mann im Zentrum des Verdachts. Mithilfe seines Smartphones soll er einen Geschlechtsakt mit seiner Freundin live über das Internet übertragen haben. Auf dieselbe Weise habe er später mit neun weiteren Personen zusätzliche Videos gedreht und im Internet veröffentlicht. "Die Verbreitung pornografischen Filmmaterials über Smartphones wird bestraft", kommentierte die Polizei den Vorgang. Neben pornografischen Filmen und Bildern stehen auch Computerspiele wie zum Beispiel das in Südkorea indizierte Aktion-Game "Grand Theft Auto III" auf der schwarzen Liste.

Südkorea gegen Internet-Pornografie

Es ist nicht bekannt, wie die Polizei auf die selbstgedrehten Pornos der zehn verhafteten Frauen und Männer gestoßen ist. Jedoch versuchte die südkoreanische Regierung schon vor einigen Jahren, den Jugendschutz im Internet zu gewährleisten, indem sie hunderte von Pornoseiten sperren ließ. Zudem verbieten mehrere Vorschriften die Verbreitung obszöner Materialen über Mobilfunk und Internet. Dabei ist nicht genau geklärt, was unter dem Begriff "obszön" zu verstehen ist. Im Fall einer Anklage liegt die Entscheidung letztendlich bei dem Richter. Den kürzlich verhafteten Porno-Filmern drohen im schlimmsten Falle hohe Geld- oder Haftstrafen.

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