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Handy-Akku  

Handyanschreien lädt den Akku auf

10.05.2011, 10:09 Uhr | Andreas Lerg

Handyanschreien lädt den Akku auf. Handyanschreien lädt den Akku auf. (Foto: imago)

Handyanschreien lädt den Akku auf. (Foto: imago)

Sollten koreanische Forscher ihren Prototypen zur Serienreife bringen, lädt sich bald der Akku im Handy durch Anschreien, normale Telefongespräche und Umgebungsgeräusche auf. An einer Universität im südkoreanischen Seoul ist es Elektroingenieuren gelungen, Schallwellen in elektrische Energie umzuwandeln.

Forscher der Sungkyunkwan Universität in Seoul haben eine Technologie entwickelt, die Schall in elektrischen Strom verwandelt. Projektleiter Dr. Sang-Woo Kim ist sich sicher, dass akustisch erzeugter Strom bald in neuen Anwendungen zum Einsatz kommen wird. In einem Handy soll die Technik dazu dienen, den Akku durch Gespräche oder Umgebungsgeräusche zu laden. Doch genau so gut könne das Prinzip eines Tages dazu dienen, mit Lärmschutzwänden an Autobahnen Strom zu erzeugen. Kim erklärte gegenüber der britischen Tageszeitung The Telegraph: "Die alltäglichen Umgebungsgeräusche wurden bisher als Energiequelle übersehen." Seinem Team ist es gelungen, die Umwandlung von Klang in Strom mit einem ersten Prototypen zu realisieren. Je lauter die Geräusche sind, um so mehr Strom wird produziert.

Nanogeneratoren liefern bereits Strom

Der an der Sungkyunkwan Universität entwickelte Nanogenerator funktioniert mit zwei Drähten aus Zinkoxyd, die zwischen zwei Elektroden geschichtet sind. Darüber ist eine schallempfindliche Membrane gespannt. Diese vibriert durch auftreffende Schallwellen und bewegt die Zinkoxyddrähte. Das erzeugt bei 100 Dezibel Schalldruck - das entspricht normalem Verkehrslärm - circa 50 Millivolt. Das ist derzeit zwar zu wenig, um einen Handy-Akku zu laden. Aber Dr. Sang-Woo Kim erklärte, dass die Technik bereits für Geräte mit niedrigem Stromverbrauch nutzbar wäre. Als Beispiele nannte er zum einen Sensoren, die sich so selbst mit Strom versorgen, und zum anderen medizinische Implantate. Die Technik wollen die Forscher mit neuen Materialien weiterentwickeln, damit diese dann auch genug Strom zum Aufladen von Handy-Akkus und anderen Stromspeichern liefert. Wann genau die Technik marktreif ist, konnte Kim indes nicht sagen.

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