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Apple iOS: BSI warnt vor PDF-Sicherheitslücke

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Bundesamt warnt vor Sicherheitslücke in iPhone-Software

07.07.2011, 12:58 Uhr | Damian Robota

Apple iOS: BSI warnt vor PDF-Sicherheitslücke. Die PDF-Sicherheitslücke betrifft alle mobilen Apple-Geräte bis iOS-Version 4.3.3 (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die PDF-Sicherheitslücke betrifft alle mobilen Apple-Geräte bis iOS-Version 4.3.3 (Foto: imago) (Quelle: imago)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke im Apple Mobil-Betriebssystem iOS. Über die Schwachstelle können Schadproramme auf dem iPhone, iPad und iPod touch ausgeführt werden. Dazu muss der Nutzer nur eine infizierte PDF-Datei öffnen.

Eine Schwachstelle in Apples iOS ermöglicht derzeit potenziellen Angreifern, Zugriff auf das komplette Betriebssystem zu erlangen. Dazu genügt das Anklicken eines PDF-Dokumentes. Auch das Aufrufen einer Internetseite, auf der PDF-Inhalte geladen werden, kann ausreichen, sein mobiles Gerät ohne Wissen mit Viren oder anderen Schädlingen zu infizieren. Angreifer erhalten über die Sicherheitslücke Administratorrechte für das iOS-System. Diese erlauben ihnen beispielsweise Software auszuführen oder installierte Apps zu löschen.

Aktuelle iOS-Versionen betroffen

Betroffen sind laut BSI alle aktuellen Betriebssysteme Apple iOS für iPhone 3GS, iPhone 4, iPad, iPad 2 und iPod touch bis einschließlich Version 4.3.3. Derzeit gibt es noch keinen Patch, der die Sicherheitslücke schließt. Es ist davon auszugehen, dass Apple zeitnah ein Sicherheits-Update für das iOS-Betriebssystem veröffentlicht.

Private Informationen und Daten in Gefahr

Die Schwachstelle ist bereits öffentlich bekannt. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass Angreifer die Sicherheitslücke bald ausnutzen werden. Über die Schwachstelle könnten Angreifer unter anderem vertrauliche Informationen, wie etwa Passwörter, Online-Banking-Daten, E-Mail-Inhalte oder Kontaktdaten auslesen. Zudem besteht die Möglichkeit das Kriminelle die eingebaute Kamerafunktion nutzen, Telefongespräche abhören oder die GPS-Lokalisierung auslesen.

So schützen Sie Ihre persönlichen Daten

Bis zur Veröffentlichung des Software-Updates von Apple empfiehlt das BSI keine PDF-Dokumente aus unbekannten Quellen zu öffnen. Dazu zählen auch PDFs in E-Mails oder anderen Applikationen. Zudem sollten Sie im Browser nur noch Internetseiten mit vertrauenswürdigen Inhalten aufrufen und keine unbekannten Links aus E-Mails, auf Internetseiten oder in Suchmaschinen öffnen.

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