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Nokia: Neues Namensschema für Handys, N9 kostet 1000 Euro

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Nokia mit 1000-Euro-Handy und neuem Namensschema

02.08.2011, 13:58 Uhr | t-online.de, t-online.de

Nokia: Neues Namensschema für Handys, N9 kostet 1000 Euro. Erstes Modell nach neuem Namensschema: das Nokia 500 (Quelle: Hersteller/Nokia)

Erstes Modell nach neuem Namensschema: das Nokia 500 (Quelle: Nokia/Hersteller)

1000 Euro für ein Handy? Glaubt man den ersten Preisauszeichnungen, muss Nokia von der Qualität seines kommenden Edel-Handys Nokia N9 besonders überzeugt sein. Andernfalls dürfte es der finnische Handy-Hersteller schwer haben, genügend zahlungskräftige Kunden zu finden. Dabei ist noch nicht mal klar, ob das N9 seinen Namen behalten darf.

Nokia hat das High-End-Smartphone Nokia N9 im Juni dieses Jahres angekündigt. Das Besondere: Es ist mit dem gemeinsam von Nokia und Prozessorhersteller Intel entwickelten Linux-Betriebssystem MeeGo ausgestattet. Das Nokia N9 verzichtet auf der Vorderseite vollständig auf Tasten, die unterschiedlichen Bildschirmansichten werden durch seitliches Wischen eingeblendet. Um die Telefoniefunktionen so wenig wie möglich einzuschränken und gleichzeitig ein hochwertiges Erscheinungsbild zu gewährleisten, ist das Nokia N9 aus einem Polycarbonatblock gefräst. Die weiteren Ausstattungsmerkmale des N9 klingen sehr gut, aber nicht herausragend.

Verkaufsstart im September

Mittlerweile wird das Nokia N9 in einigen Shops gelistet. Interessierte dürfte allerdings der Preis abschrecken: Das 64-Gigabyte-Modell steht mit satten 1000 Euro in der Liste, die Variante mit 16 Gigabyte internem Speicher soll immer noch 800 Euro kosten. Möglicherweise wird der Preis für das Nokia N9 noch nach unten korrigiert. Als konkreten Liefertermin nennt der Mobilfunkanbieter Orange in der Schweiz den 15. September 2011. Doch ist nicht klar, ob Nokia das N9 überhaupt in Deutschland und anderen Ländern mit großen Märkten anbietet. Auf Nokias Internetseite, auf der sich Interessierte benachrichtigen lassen können, fehlen in der Vorauswahl Länder wie Deutschland, Frankreich, Japan oder die USA.

Nokia verbannt Buchstaben

Gut möglich ist auch, dass das Nokia N9 gar nicht unter dieser Bezeichnung erscheint. Der finnische Handy-Konzern will nämlich der verwirrenden Buchstaben-Zahlen-Mixtur bei den Modellbezeichnungen ein Ende machen und kehrt zur klassischen Ziffern-Logik der 90er-Jahre zurück. An der Höhe der ersten Ziffer soll sich künftig ablesen lassen, zu welcher Klasse das Handy gehört – je höher, desto besser und teurer. Den Anfang macht das Mittelklasse-Modell Nokia 500, das ab September für etwa 220 Euro verfügbar sein soll. Die Ausstattung ist bemerkenswert; so wird ein Gigahertz-Prozessor für Rechenpower sorgen. Bislang sind selbst Nokias Oberklasse-Modelle mit schwächeren Prozessoren ausgestattet. Das Nokia 500 läuft mit dem Betriebssystem Symbian Anna, das über einen 3,2-Zoll-Bildschirm (8,1 cm, 640 x 360 Pixel) bedient wird. Der interne Speicher von 2 Gigabyte kann mit einer Speicherkarte um 32 Gigabyte erweitert werden. Zum Lieferumfang gehören drei austauschbare Wechselcover in verschiedenen Farben.

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