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10-Jährige knackt Handy-Spiele für iOS und Android

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10-Jährige knackt Handy-Spiele

08.08.2011, 13:30 Uhr | Damian Robota

10-Jährige knackt Handy-Spiele für iOS und Android. Spiele im Farmville-Style lassen sich durch einen Hack manipulieren. (Montage: t-online)

Spiele im Farmville-Style lassen sich durch einen Hack manipulieren. (Montage: t-online)

Eine 10-jährige Hackerin hat eine Sicherheitslücke in Handy-Spielen entdeckt. Experten bestätigten, dass es sich um eine völlig neue Bedrohung handelte, mit der Angreifer Software gezielt manipulieren könnten. Die Schwachstelle lässt sich auf allen Smartphones ausnutzen, auf denen Apple iOS oder Google Android als Betriebssystem installiert ist.

Die meisten Kinder würden sich bei einem langweiligen Spiel einfach einen passenden Ersatz suchen. Nicht jedoch die 10-jährige Hackerin mit dem Pseudonym CyFi. Das Mädchen aus Kalifornien verkürzte sich einfach mit einem Hack die Wartezeit in zahlreichen Handy-Spielen. Nun präsentierte die Schülerin die Sicherheitslücke auf der DefCon Kids, einer Hackermesse für Kinder. Über die Schwachstelle können zeitbasierte Spiele, ähnlich wie Farmville, manipuliert werden. Sicherheitsexperten bestätigten, dass das Leck eine neue Bedrohung darstellte und nun zum ersten Mal präsentiert worden sei. Dies sei eine neue Klasse von Sicherheits-Problemen.

Spiele-Hackerin verkürzt Wartezeit

Gegenüber der Nachrichtenseite CNET.com äußerte sich CyFi bereits zum Hack: "Es war wirklich schwer im Spiel voranzukommen, weil einige Dinge einfach zu viel Zeit benötigen. Deshalb dachte ich mir: Warum nicht einfach die Zeit verkürzen." Die meisten Handy Spiele, bei denen die Sicherheitslücke ausgenutzt werden kann, arbeiten mit bestimmten Zeitvorgaben. So dauert es beispielsweise mehrere Stunden, um etwa ein virtuelles Maisfeld in bestimmten Spielen anzulegen.

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Schwachstelle nutzt manipulierte Uhrzeit in Smartphones

Für den Hack nutzte die 10-Jährige die Einstellungen der Uhrzeit im Handy-Betriebssystem und versetzte die Spiele in einen Modus, den die Entwickler nicht getestet hatten. So konnte das Mädchen Fortschritte in bestimmten Spielen durch eine falsche Uhrzeit manipulieren. Kriminelle könnten die Schwachstelle dazu nutzen, um Schadsoftware auf dem Handy auszuführen. Welche Spiele genau von dem Leck betroffen sind, ist bislang nicht bekannt. Die Hackerin möchte den betroffenen Unternehmen vor der Veröffentlichung zunächst die Chance geben, mit Updates das Sicherheitsleck zu schließen. Einige Spiele bieten bereits integrierte Sicherheitsfunktionen, die eine Manipulation der Zeit verhindern. Laut der Nachwuchs-Hackerin, lassen sich diese jedoch zum Teil ebenfalls umgehen.

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