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E-MiLi: Forscher steigern Smartphone-Akkulaufzeit um 54 Prozent

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Forscher steigern Smartphone-Akkulaufzeit um 54 Prozent

16.09.2011, 13:00 Uhr | Damian Robota

E-MiLi: Forscher steigern Smartphone-Akkulaufzeit um 54 Prozent. Eine neue Firmware könnte bald die Akkulaufzeit aller Smartphones verlängern (Bild: imago)

Eine neue Firmware könnte bald die Akkulaufzeit aller Smartphones verlängern (Bild: imago)

Mehr Saft und längere Akkulaufzeiten: Ein US-Forscherteam hat einen speziellen "Unterbewusstseinsmodus" für Smartphones entwickelt, der die Leistung eines herkömmlichen Akkus und anderer WLAN-fähiger Geräte um über 50 Prozent steigert. Damit zeigen die Wissenschaftler allen Handyherstellern, dass ihre Geräte nicht energieeffizient arbeiten. Die Chiphersteller könnten jetzt nachbessern und die Firmware der Forscher für ihre Handys anpassen.

Eine Forschergruppe an der Universität in Michigan hat herausgefunden, dass moderne Smartphones im Standby-Modus kaum weniger Energie als beim normalen Gebrauch verbrauchen. Der Grund dafür: Handys und andere WLAN-fähige Geräte suchen selbst im Energiesparmodus dauerhaft nach einem Netz und dem WLAN-Empfang, um immer auf das Erhalten von neuen Nachrichten vorbereitet zu sein. Mit der Technik "Energy Minimizing Idle Listening", kurz E-MiLi, konnten die Wissenschaftler die Akkulaufzeit deutlich verlängern.

Bis zu 54 Prozent mehr Akkuleistung

Mit E-MiLi kann laut Kang Shin, dem Leiter der Forschergruppe, die WLAN-Frequenz bei jedem Smartphone automatisch gesteuert werden. Befindet sich ein Handy im Standby-Modus, wird die WLAN-Empfangsstärke auf ein Sechzehntel der normalen Geschwindigkeit gedrosselt. Die Empfangsstärke fährt erst dann wieder hoch, wenn das Gerät tatsächlich Daten empfängt. Den Forschern gelang es so bei einem Gerät die Akkulaufzeit um 54 Prozent zu verlängern.

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Chiphersteller müssten Firmware anpassen

Am 21. September soll der sogenannte "Unterbewusstseinsmodus" auf der ACM Internetanale Conference, einer Messe für Mobiltelefone und Netzwerke in Las Vegas, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Momentan ist die Technik noch nicht ausgereift. So können bisher alle einkommenden Informationen an die Smartphones nur mit kodierten Daten gelesen werden. Die Chiphersteller aktueller Smartphone-Geräte müssten nur die Firmware der Wissenschaftler an ihre Handys anpassen, um die Akkulaufzeiten zu verbessern.

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