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Nokia Lumia 710 und Lumia 800: Nokia zeigt erste Windows 7-Smartphones

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Nokia holt Windows aufs Handy

28.10.2011, 15:15 Uhr | t-online.de, t-online.de

Nokia Lumia 710 und Lumia 800: Nokia zeigt erste Windows 7-Smartphones. Nokia Lumia heißen die ersten Windows-Smartphones von Nokia (Quelle: Hersteller)

Nokia Lumia heißen die ersten Windows-Smartphones von Nokia (Quelle: Hersteller)

Mit seinen Smartphones hatte Nokia bislang wenig Glück – zu altbacken wirkten die Handys mit Symbian-Software neben der iPhone- und Android-Konkurrenz. Jetzt bäumt sich der Handy-Riese Nokia nochmal auf und präsentiert in London seine ersten Smartphone-Modelle auf Basis des modernen Betriebssystems Windows Phone 7.5 (Mango). Microsoft soll's richten und Nokia aus der Patsche helfen – doch reicht das?

Nokia Lumia 800 zuerst in Europa

Zu sehen waren neben dem Mittelklasse-Modell Nokia Lumia 710 das neue Flaggschiff Lumia 800. Dessen Gehäuse entspricht fast vollständig dem des Meego-Smartphones Nokia N9, das offiziell in Deutschland nicht angeboten wird, aber als Import im Onlinehandel erhältlich ist. Das Display ist etwas kleiner als das des Nokia N9, zudem hat Nokia dem Lumia 800 eine Kamera-Taste spendiert. Nokia-Chef Stephen Elop erklärte, das erst die Nokia-Modelle das volle Potential des Windows-Systems nutzen würden: "Lumia ist das erste echte Windows Phone." Das Lumia 800 hat ab Werk die Navigationslösung Nokia Drive und den neuen Musikdienst Nokia Music.

Das Nokia 800 kostet ohne Vertrag 500 Euro, das Nokia Lumia 710 etwa 320 Euro. Das Nokia 800 kommt zuerst in ausgewählten Ländern Europas auf den Markt, unter anderem in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich. Der Rest der Welt muss noch warten. Das Nokia Lumia 710 soll zuerst in einige Länder Asiens und erst 2012 nach Europa kommen.

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Vier neue Symbian-Handys

Zusätzlich zu den beiden Windows-Smartphones kommen vier günstige Modelle mit dem Namen Nokia Asha und dem Symbian-Betriebssystem Series 40 auf den Markt, das Nokia Asha 200, 201, 300 und 303. Bis auf das Asha 300 haben alle eine vollständige Tastatur, das Asha 303 einen zusätzlichen Touchscreen. Nicht alle werden in Deutschland erhältlich sein.

Nokia kämpft gegen den Abwärtstrend

Die Erwartungen an diese Veranstaltung waren groß. Mit den Windows-Modelle will Nokia endlich im gewinnträchtigen Smartphone-Markt Fuß fassen und die Marke wieder zu alter Stärke zurückführen. Der finnische Hersteller hat mit stark rückläufigen Verkaufszahlen zu kämpfen, während die Konkurrenz von Apple, Samsung und LG immer neue Verkaufserfolge feiert. Von den Verkaufszahlen der neuen Windows-Modelle dürfte auch der Erfolg des Nokia-Chefs Stephen Elop abhängen. Elop war zuvor bei Microsoft tätig und gilt als maßgeblich verantwortlich für den Strategiewechsel Nokias, die Spitzenmodelle in Zukunft nicht mehr mit dem Betriebssystem Symbian, sondern mit Windows auszustatten.

Kein iPhone-Killer

Ob Nokia mit dem Lumia 800 tatsächlich große Erfolge feiern wird, bleibt aber fraglich. Mit dem Schwenk auf Windows Phone hat Nokia zur Android- und iPhone-Konkurrenz sicher aufgeschlossen, denn das Microsoft-System gilt als gelungen und durchaus angenehm bedienbar. Großer Erfolg war Windows Phone dennoch bislang nicht beschieden. Ursache und zugleich Folge dieser Situation: Das Software-Angebot kann noch nicht annähernd mit dem für Android und Apples iOS mithalten. Solange die Mehrzahl der Smartphone-Hersteller auf Android setzt, dürfte sich das auch nicht ändern.

So hätte Nokia bei seinem Topmodell zumindest bei der Hardware Akzente setzen müssen, um den Kauf dennoch zu rechtfertigen. Doch weil Microsoft Hardware-Herstellern enge Vorgaben macht, fällt die Ausstattung des Nokia Lumia 800 gemessen am Preis nicht überragend, sondern allenfalls angemessen aus: 3,7-Zoll-Bildschirm mit 800x480 Pixeln, 1,4-GHz-Single-Core Prozessor, 16 GB Speicher, der nicht erweiterbar ist, und eine 8-Megapixel-Kamera. Ein Alleinstellungsmerkmal, wie es etwa das iPhone 4S mit der Spracherkennung Siri bietet, kann das Lumia 800 nicht vorweisen.

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