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Peinliche Bilder auf Facebook nach Diebstahl des iPhones

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Handy schützen  

Peinliche Bilder auf Facebook nach Diebstahl des iPhones

14.11.2011, 14:42 Uhr | Andreas Lerg

Peinliche Bilder auf Facebook nach Diebstahl des iPhones. Wer sein Handy nicht schützt, riskiert den Missbrauch. (Quelle: imago)

Wer sein Handy nicht schützt, riskiert den Missbrauch. (Quelle: imago)

Für eine Mainzerin wurde der Verlust ihres iPhones richtig peinlich. Der unbekannte Finder missbrauchte ihre privaten Bilder und ihren Facebook-Zugang. Dabei ist es einfach, ein Smartphone oder Handy und die darauf gespeicherten Daten vor unbefugten Nutzern zu schützen.

Eine Mainzerin staunte nicht schlecht, als sie auf ihrer eigenen Facebook-Pinwand plötzlich freizügige Bilder von sich vorfand. Sie hatte diese zwar nicht selbst hochgeladen, aber dennoch war sie nicht unschuldig an dem Vorfall. Sie hatte ihr iPhone verloren. Weil sie die verfügbaren Schutzmechanismen nicht aktiviert hatte, gelang es dem "Finder", ihre Bilder zu betrachten. Und weil auf dem Gerät die Facenbook-App noch lief und der Nutzer nicht ausgeloggt war, lud der Unbekannte die peinlichen Bilder hoch. Wie die Allgemeine Zeitung Mainz berichtet, hat die Frau Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Hätte sie mal besser ihr Smartphone geschützt. Das ist gar nicht schwer. Hier fünf einfache aber wirkungsvolle Tipps.

1. Aktivieren Sie die PIN-Abfrage beim Einschalten

Wenn Ihr ausgeschaltetes Handy oder Smartphone verloren geht oder gestohlen wird, dann ist die PIN-Abfrage eine wichtiger Schutz. Diese erste Hürde macht es einem Unbefugten schwer, an Ihre Daten zu gelangen. Meist ist die PIN-Abfrage so konfiguriert, dass das Handy nach dreimaliger Falscheingabe der PIN komplett gesperrt wird und nur durch Eingabe der PUK wieder freigeschaltet werden kann.

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2. Aktivieren Sie die PIN-Abfrage beim Standby-Modus

Smartphones und Handys werden heute kaum noch ausgeschaltet. Kommt das Gerät abhanden, dann kann der Standby-Modus und bei manchen Smartphones auch der Bildschirmschoner als Schutz dienen. Stellen Sie Ihr Mobiltelefon so ein, dass nach wenigen Minuten ohne Nutzung der Standby-Modus oder Bildschirmschoner aktiviert wird. Und schützen Sie diesen mit einer PIN. Ohne PIN-Eingabe kommt dann niemand in den normalen Betriebszustand zurück. Und wenn Sie das Telefon länger nicht brauchen und nicht erreichbar sein müssen, dann können Sie es auch einfach ausschalten.

3. Schließen Sie Apps und Anwendungen

Wenn Sie eine App nach der Benutzung zuverlässig schließen, kann auch niemand Fremdes auf Daten oder Funktionen zugreifen. Das gilt erst recht, wenn die Apps eine eigene Login-Funktion haben. Nehmen wir Facebook als Beispiel. Loggen Sie sich bei Facebook aus, bevor sie die App schließen. Dann kann auch kein Scherzkeks, der in einem unbeobachteten Moment ihr Mobiltelefon in die Finger bekommt, in ihrem Namen unschöne Statusupdates senden.

4. Löschen Sie kritische Daten, wenn diese nicht mehr benötigt werden

Wie der Fall der Mainzerin zeigt, sollten Daten, die kritisch sind, nicht auf dem Mobiltelefon gespeichert werden. Ob es freizügige Bilder sind oder wichtige Geschäftsdaten. Löschen Sie diese, sobald sie nicht mehr gebraucht werden. Dann kann auch niemand diese Daten missbrauchen, der ungewollt Zugriff auf Ihr Handy hat.

5. Lassen Sie ihr Mobiltelefon nicht offen herumliegen

Es mag banal klingen und doch sieht man es immer wieder, dass Handys beispielsweise offen sichtbar in einer Handtasche neben dem Stuhl stehen oder auf dem Tisch liegen, während der Besitzer "nur mal kurz zur Toilette ist". Wer sein Handy "am Mann" trägt - beispielsweise in der Hosen- oder Hemdtasche - der lässt es auch nicht liegen, wenn er im Restaurant mal eben zur Toilette geht.

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