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Mobile Flash: Später Sieg für Steve Jobs - kein für Flash auf Smartphones und Tablets

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Adobe Flash  

Aus für Flash auf Smartphones und Tablet-Computern

10.11.2011, 14:51 Uhr | Andreas Lerg

Mobile Flash: Später Sieg für Steve Jobs - kein für Flash auf Smartphones und Tablets. Adobe gibt Flash-Standard für mobile Geräte auf. (Quelle: t-online.de)

Adobe gibt Flash-Standard für mobile Geräte auf. (Quelle: t-online.de)

Adobe stellt die Entwicklung des Flash-Standards für mobile Geräte ein. Statt dessen will das Unternehmen bei Smartphones und Tablet-PC künftig auf HTML5 setzen. Während Flash auf Desktop-Computer Standard ist, tat sich die Multimediatechnik auf mobilen Geräten schon immer schwer.

Adobe-Sprecher Alexander Hopstein erklärte auf einer Analystenkonferenz in New York, das Adobe den Multimedia-Standard Flash für mobile Systeme nicht mehr weiterentwickeln wird. "Statt dessen werden wir verstärkt in HTML5 investieren". Für viele Beobachter ist damit eine längst überfällige Entscheidung gefallen, denn die Software, die für grafisch aufwändige Webseiten zum Beispiel mit Video-Inhalten benötigt wird, war gerade auf mobilen Geräten umstritten.

Später Sieg für Steve Jobs

So hatte Steve Jobs stets mit dem angeblich immensen Ressourcenverbrauch und der Fehleranfälligkeit argumentiert, wenn er gefragt wurde, warum Apple Flash nie auf iPhone und iPad eingebunden hat. Apple sprach sich statt dessen für den offenen Standard HTML5 aus – auch, weil Apple die Monopolstellung von Adobe missfiel. Die Anbieter von Smartphones und Tablet-Computern auf Basis von Google Android werben hingegen gerne mit der Flash-Fähigkeit ihrer Geräte. Tatsache bleibt, dass die Umsetzung von Flash für mobile Geräte durchaus problematisch ist.

HTML5: Multimedia-Web auch auf schwächeren Smartphones

Um Flash-Inhalte auf einem Smartphone oder Tablet-Computer darstellen zu können, muss eine Zusatzsoftware, der Flash Player von Adobe, installiert sein. Nicht nur muss Adobe für jedes Betriebssystem einen angepassten Player bereit stellen, die Software benötigt auch verhältnismäßig viel Ressourcen. Gerade diese sind aber bei mobilen Geräten knapp. Für die Darstellung von Flash-basierten Internetseiten muss der Browser mit entsprechenden Plugins ausgerüstet sein.

Auch HTML5 ermöglicht Audio- und Video-Elemente auf Webseiten, doch hier liegt der Fall anders: HTML5 ist eine Weiterentwicklung des HTML-Standards, der seit der Erfindung des WWW die Grundlage jeder Internetseite darstellt. Damit ein Nutzer eine HTML5-Seite betrachten kann, muss lediglich sein Browser diesen Standard unterstützen. Bei aktuellen Browsern ist das längst der Fall. HTML5 benötigt zudem weniger Ressourcen und eröffnet damit auch leistungsschwächeren Geräten den Zugang zu grafisch aufwändig gestalteten Webseiten.

Adobe will Air auf mobilen Geräten bieten

Komplett verabschiedet sich Adobe aber doch nicht vom mobilen Flash. Der Standard bildet die Basis der Air-Technologie zur Entwicklung von Anwendungen auch auf mobilen Geräten. "Wir werden weiter dafür sorgen, dass Air-Anwendungen auf mobile Geräte kommen.", erklärte Adobe-Sprecher Hopstein. Deshalb will Adobe Anwendungsentwickler unterstützen, Apps mit Adobe Air auf Smartphones und Tablet-Computer zu bringen. So bleibt Flash auf mobilen Geräten zumindest als technisches Fundament von Apps erhalten.

"Nicht das Ende von Flash"

Auch auf Desktop-Computern setzt Adobe weiter auf seinen Flash-Standard. "Wenn man sieht, welches Potenzial der Gaming-Markt hat, dann sollte man nicht davon ausgehen, dass diese Entscheidung das Ende von Flash bedeutet.", so Hopstein. Adobe will sich darauf konzentrieren, Flash als Plattform für Video und Computerspiele zur Nutzung auf dem PC auszubauen.

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