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Fiese Abzock-Masche  

Neuer SMS-Trojaner für Android-Smartphones

30.11.2011, 16:17 Uhr | Andreas Lerg

Neuer SMS-Trojaner für Android-Smartphones. Google entfernt dutzende gefährliche Android-Apps aus seinem Android Market.  (Quelle: imago)

Google entfernt dutzende gefährliche Android-Apps aus seinem Android Market. (Quelle: imago)

Neuer Trojaner für Android-Smartphones: Er schleicht sich als harmlose App getarnt auf Android-Smartphones und verschickt dann unbemerkt teure SMS-Nachrichten an kostenpflichtige Premium-Dienste.

Ein neuer Trojaner, der sich als App für Telefonkostenkontrolle tarnt, verbreitet sich derzeit auf Smartphones. Sobald der Trojaner installiert und aktiviert ist, verschickt er SMS-Nachrichten an kostenpflichtige Premium-SMS-Dienste. Der Nutzer merkt in der Regel erst bei der nächsten Abrechnung, dass er sich den SMS-Trojaner eingefangen hat.

Trojaner mit Tarnkappe

Die Virenexperten von Kasperky Lab haben eine neue Variante eines bereits bekannten SMS-Trojaners entdeckt. Er tarnt sich als eine französische App namens Suivi conso forfait, die der Auswertung und Kontrolle von Mobilfunkkosten dient. Die entsprechende Datei SuiConFo wird derzeit auf verschiedenen Internetseiten oder auch über Werbung in anderen Apps verteilt. Nach der Installation der App wird dem Nutzer nur eine Fehlermeldung angezeigt: "Error; Android version is not compatible" angezeigt. Während der Nutzer denkt, die App wäre inaktiv und unbrauchbar, geht der Trojaner unbemerkt ans Werk.

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Angreifer kassieren über Trojaner ab

Zunächst ermittelt der Trojaner, in welchem Land sich das Smartphone befindet. Dann schickt er SMS-Nachrichten an verschiedene Premium-Dienste des jeweiligen Landes. Aktuell nutzt er Dienste in Deutschland, aber auch Frankreich, Spanien, Belgien, Großbritannien, Luxemburg und der Schweiz. Die Online-Kriminellen, die solche SMS-Trojaner verbreiten, kassieren über den jeweils genutzten Premium-Dienst. Der aktuelle SMS-Trojaner sendet außerdem eine Kontroll-SMS an eine Nummer in Frankreich. Damit meldet er vermutlich, das er erfolgreich aktiviert wurde.

So schützen Sie sich vor Handy-Trojanern

Wichtigste Regel beim Schutz vor Handy-Trojanern: Augen auf bei neuer Software. Im Gegensatz zu anderen Schädlingen müssen Trojaner vom Nutzer selbst installiert werden. Die Android-Schädlinge verbergen sich oft auf Seiten, die nichts mit dem offiziellen Android-Market zu tun haben. Gerne werden Tauschbörsen- und Filesharing-Seiten genutzt. Auffällig: Bei der Installation fragen Trojaner oft nach bestimmten Rechten, im aktuellen Beispiel etwa danach, ob sie SMS verschicken dürfen. Treten solche Ungereimtheiten auf, sollte der Nutzer auf die Installation des betroffenen Programms sicherheitshalber verzichten.

Ratgeber: Gelöschte SMS wiederherstellen

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