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SMS-Verbot für Fußgänger: Bürgermeister von Fort Lee stellt tippen unter Strafe

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SMS-Verbot für Fußgänger

14.05.2012, 13:32 Uhr | Christian Fenselau

SMS-Verbot für Fußgänger: Bürgermeister von Fort Lee stellt tippen unter Strafe. Handynutzung im Straßenverkehr (Quelle: imago)

Handynutzung im Straßenverkehr (Quelle: imago)

Fußgängern im Ort Fort Lee im US-Bundesstaat New Jersey ist es neuerdings unter Strafe verboten, beim Laufen ein Handy zum Lesen und Schreiben von Texten zu benutzen. Grund ist die Zunahme an Verkehrsunfällen, an denen SMS-tippende Fußgänger beteiligt sind. Drei der Unfälle in den kleinen Ort endeten sogar tödlich.

Insgesamt 74 Unfälle mit Fußgängerbeteiligung bereits in diesem Jahr, drei Todesfälle: Eindeutig zu viele, befand Tom Ripoli, Polizeichef der 35.000-Seelen-Gemeinde Fort Lee im Bundesstaat New Jersey. Der Grund für die vielen Unfälle ist die Ablenkung durch Handys, insbesondere durch das Lesen oder Schreiben von Texten. "Fußgänger schauen nicht, wohin sie gehen", so Ripoli. Wer sich nicht an das neue Verbot hält, muss 85 US-Dollar, etwa 65 Euro, bezahlen. Vor allem Kinder werden erwischt. Das berichtet das Internetportal NorthJersey.com.

Bereits 117 Fußgänger bestraft

Seit März 2012 werden durch Handys und Smartphones abgelenkte Fußgänger bestraft. Zuvor gab es eine kurze Warnphase, in der Handzettel verteilt wurden, die auf die Gefahr von "text while walking" hinwiesen. Sehr viel haben jedoch weder die Warnungen noch die Strafe bisher gebracht – bis jetzt wurden 117 abgelenkte Fußgänger zur Kasse gebeten.

Fort Lee liegt östlich des Hudson River direkt an der Grenze zu New York. Die Abmessungen der Ortschaft sind überschaubar – Autofahrer, die über die Brücke von Manhattan nach Fort Lee fahren, haben das Örtchen schon nach wenigen Minuten durchfahren. Trotzdem ist dort eine Menge los: Die Polizei stoppte allein in diesem Jahr bereits 575 durch Handynutzung abgelenkte Fußgänger. Besonders wenn SMS-tippende Fußgänger auf telefonierende Autofahrer treffen, wird es gefährlich.

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