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Luxushandymarke Vertu vor Verkauf: Nokia verscherbelt Tafelsilber

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Nokia verkauft Luxusmarke Vertu

13.06.2012, 12:50 Uhr | Andreas Lerg, dpa

Luxushandymarke Vertu vor Verkauf: Nokia verscherbelt Tafelsilber. Detailaufnahme Vertu-Handy (Quelle: Hersteller)

Nokia erhofft sich von dem Verkauf seiner Nobelmarke Vertu einen Millionenbetrag. (Quelle: Hersteller)

Nokia will sich von seiner Edelhandymarke Vertu trennen; angeblich steht der Mobilfunkkonzern kurz vor dem Verkauf seiner Luxussparte. Vertu-Handys sind mit Edelsteinen und anderen teuren Materialien aufgemotzte Mobiltelefone, die ab mehreren tausend Euro zu haben sind. Der gebeutelte Handy-Konzern erhofft sich davon einen Millionen-Ertrag.

Der Käufer soll der schwedische Finanzinvestor EQT sein, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf zwei informierte Personen meldet. Nokia könnte mit dem Deal rund 200 Millionen Euro einnehmen. Weder Nokia noch EQT haben diese Gerüchte offiziell kommentiert. Da Nokia mit einer bisher eher glücklosen Smartphone-Strategie unter Druck steht, will Konzernchef Stephen Elop das einstige finnische Vorzeigeunternehmen neu ausrichten.

Vertu baut teure Luxus-Handys

Die Luxusmarke Vertu ist bekannt für ihre mit Edelsteinen und Edelmetallen besetzten Mobiltelefone. Wer die mindestens 5000 Euro für ein solch exklusives Handy ausgibt, bekommt aber mehr, als nur ein Luxus-Handy. Vertu bietet seinen Kunden auch den "Concierge-Service" an. Das ist eine persönliche Hotline, die alle Wünsche des Vertu-Nutzers umsetzen soll. Ob er 50 rote Rosen an die Frau Gemahlin liefern lassen oder einen Flug erster Klasse buchen will, der Concierge-Mitarbeiter kümmert sich um alles und das rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. In Westeuropa hatte Vertu im Jahr 2010 nach Angaben der Marktforschung IDC einen Marktanteil von rund 60 Prozent bei Luxus-Telefonen. Die Financial Times schätzt dem Umsatz von Vertu auf 200 bis 300 Millionen Euro jährlich.

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