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Android: FBI schließt illegale App-Tauschbörsen

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Schlag gegen Android-Piraten

23.08.2012, 09:59 Uhr | Andreas Lerg

Android: FBI schließt illegale App-Tauschbörsen. FBI macht Schwarzmarkt für Android-Apps dicht. (Quelle: fbi)

FBI macht Schwarzmarkt für Android-Apps dicht. (Quelle: fbi)

Das FBI hat drei digitale Schwarzmärkte für Apps für das Handy-Betriebssystem Android geschlossen. Die Aktion gegen die illegalen App Stores ist das Ergebnis gemeinsamer Ermittlungen der Polizei aus mehreren Ländern. Auf den Internetseiten wurden illegale Kopien tausender Apps an Smartphone-Nutzer verkauft.

Am Mittwoch schloss die US-Bundespolizei FBI erstmals drei Internetseiten, auf denen illegal mit Apps für das Handy-Betriebssystem Android gehandelt wurde. Gleichzeitig wurde die Beschlagnahme der Domains Applanet.net, AppBucket.net und SnappzMarket.com vollstreckt. Auf den Seiten ist derzeit nur ein Hinweis des FBI zu sehen. Diese Maßnahme ist das Ergebnis der Ermittlungsarbeit des FBI, des US-Justizministeriums und mehrere US-Bundesanwälte sowie der Polizeibehörden in Frankreich und den Niederlanden. Aktuell laufe laut Mitteilung des FBI die weitere Beweissicherung gegen die Handy-Piraten.

Android-App-Schwarzmärkte handelten mit geklauter Software

Die beschlagnahmten Internetseiten wurden als Schwarzmarkt betrieben, dort verkauften die Betreiber widerrechtlich Apps für Android-Geräte wie Smartphones und Tablet-PC. Die Betreiber sollen laut den Ermittlungen unzählige Apps kopiert und ohne das Einverständnis der eigentlichen Entwickler vertrieben haben. Auch wurden die Entwickler nicht an den Gewinnen beteiligt. Im Rahmen der Fahndung durchsuchte das FBI auch in verschiedenen Regionen der USA mehrere Wohnungen und Firmen. Ob dabei auch Verdächtige verhaftet wurden, teilt das FBI bisher nicht mit. In der Pressemeldung erklärt Staatsanwalt Lanny A. Breuer: "Software und Apps sind zu einem wichtigen Faktor in der US-Wirtschaft und der kreativen Kultur geworden. Die Kriminalbehörde fühlt sich verpflichtet, die Entwickler dieser Apps vor denen zu schützen, die dieses geistige Eigentum stehlen wollen."

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Alternative App-Märkte oft auch gefährlich

Neben der Tatsache, dass auf diesen "alternative App-Märkten" Raubkopien kommerzieller Apps vertrieben werden, ist die Nutzung solcher Plattformen auch nicht ungefährlich. Online-Kriminelle versuchen oft, dort präparierte Versionen kostenloser Apps zu verbreiten. Die ebenfalls raubkopierten Apps werden mit Schadcode oder Trojanern infiziert und über solche Internetseiten verteilt. So können die Täter beispielsweise Trojaner in Umlauf bringen, die mTAN für mobiles Banking abgreifen sollen.

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