Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

iPhone 5: Fiese Kratzer sorgen für längere Wartezeiten

...

Kratzanfälligkeit des iPhone 5 sorgt für längere Wartezeiten

13.10.2012, 14:47 Uhr | Yaw Awuku

 

Apple hat die chinesische Fertigungsfirma Foxconn zu schärferen Qualitätskontrollen bei der Produktion des iPhone 5 gedrängt. Grund für die angemahnte Sorgfalt sollen zahlreiche Kundenbeschwerden über Kratzer auf noch ungenutzten iPhones sein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die neuen Bestimmungen könnten die Wartezeiten auf das ohnehin schon knappe iPhone 5 zusätzlich verlängern.

Kaum war das iPhone 5 auf dem Markt, monierten die ersten Käufer Kratzer auf dem Gehäuse ihrer nagelneuen Geräte. Zunächst machte Apple fehlerhafte Produktionsmaschinen für das Problem verantwortlich. Später aber wiegelte Apples Marketingchef Phil Schiller ab: Die Kratzer seien völlig normale Gebrauchsspuren. Eine nicht genannte Quelle der Nachrichtenagentur Bloomberg sieht dies jedoch völlig anders. Die Macken auf dem iPhone 5 seien auf die Aluminiumhülle zurückzuführen, die das Smartphone besonders leicht und dünn machen.

"Abweichungen werden in Mikrometern gemessen"

Die verschärften Qualitätskontrollen würden allerdings die Produktion in den Foxconn-Fabriken allerdings erheblich verzögern, so Bloombergs Quelle. "Das iPhone 5 ist wegen seines minimalistischen Designs nicht leicht zu produzieren", gab der Wirtschaftsanalyst Shaw Wu darüberhinaus zu bedenken. Zudem solle jedes iPhone absolut dem Anderen gleichen. "Abweichungen werden in Mikrometern gemessen", sagte Wu. Das heißt, die Foxconn-Mitarbeiter müssen bis auf den tausendstel Millimeter genau arbeiten. In einer offiziellen Stellungnahme bestritt Foxconn die Behauptung, dass die Arbeit in ihren Fabriken an Tempo verloren hätte. Zu den angeblich neuen Qualitätsstandards wollten sich weder Foxconn noch Apple äußern.

Computer-Video 
Schluss mit störenden Handy-Kratzern

Hässliche Kratzer auf dem Handy-Display: das hilft. zum Video

Neue Standards führten zum Streik

Von Bloomberg interviewte Fabrikarbeiter bestätigten jedoch die Gerüchte. Sowohl das kratzanfällige Gehäuse als auch die neuen Qualitätsstandards würden es schwierig machen, die geforderten Stückzahlen vom iPhone 5 zu produzieren, klagten sie gegenüber der Nachrichtenagentur. Die Arbeiter seien einem sehr viel höheren Druck ausgesetzt als bei der Produktion des iPhone 4S oder des iPhone 4. Die Vorgängermodelle haben eine mit Glas verkleidete Rückseite, die in der Produktion weniger kratzanfällig gewesen sei. Die erschwerten Produktionsbedingungen hätten schließlich zu Prügeleien zwischen Fabrikarbeitern und einem Streik von 3000 bis 4000 Foxconn-Angestellten geführt.

 
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
"TV-Replay" 
Nicht jugendfreies Saufgelage bei "Zimmer frei!"

In der Jubiläumssendung von "Zimmer frei!" schaute der ein oder andere wohl zu tief ins Glas. Video

Shopping 
Coole Styles für kühle Herbsttage - jetzt entdecken!

Glamourös & lässig - das sind die neuen Mode- Trends der Saison von GERRY WEBER. mehr

Beklemmende Szenen 
Höchste Sicherheitsstufe um Ebola-Patienten in Madrid

Der routinierte Arzt infizierte sich bei seinen Patienten in Sierra Leone. mehr

Telekom präsentiert 
Endlich: Das neue iPhone 6

Größer, leistungsstärker, besser - die neue iPhone Generation mit HD-Display. Jetzt bestellen

Anzeige


Anzeige