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    Firefox OS: Mozilla entwickelt Betriebssystem für Smartphones

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    Firefox OS: Mozilla bringt eigene Smartphones

    20.11.2012, 08:08 Uhr | dpa

    Firefox OS: Mozilla entwickelt Betriebssystem für Smartphones. Mozilla kündigt Firefox OS für Smartphones an (Quelle: t-online.de)

    Mozilla kündigt Firefox OS für Smartphones an (Quelle: t-online.de)

    Die Macher des beliebten Firefox-Browsers entwickeln ein Firefox-Betriebssystem. Mit dem Firefox OS will die Mozilla Foundation vor allem Smartphones ausstatten und damit Apple, Google und Microsoft Konkurrenz machen. Bereits 2013 soll es erste Smartphones mit Firefox OS geben.

    Acht Jahre nach dem Start des Firefox-Browsers steht das Mozilla-Projekt auf gesunden Füßen und geht eine neue große Aufgabe an: Mit dem Firefox OS bringt Mozilla Anfang 2013 ein neues Betriebssystem für Smartphones heraus und tritt damit auch bei mobilen Geräten in einen technologischen Wettbewerb zu den Großen der Mobilbranche. Die ersten Firefox-Smartphones sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres voraussichtlich in Südamerika auf den Markt kommen. Einer der ersten Partner ist der spanische Mobilfunkanbieter Telefónica. Mozilla ist laut eigener Aussage aber auch mit anderen Netzbetreibern im Gespräch.

    Internet ist die größte Plattform der Welt

    Bei den geplanten Smartphones mit Firefox OS steht laut Mozilla das Ziel im Mittelpunkt, die umfassende Erfahrung mit dem offenen Web auf dem Desktop-Computer auch auf mobile Geräte zu übertragen. "Das Internet ist die größte und umfangreichste Plattform, die wir je gesehen haben", sagte die Vorsitzende der Mozilla Foundation, Mitchell Baker. Mozilla stehe in engem Kontakt mit dem World-Wide-Web-Konsortium (W3C), um die für Firefox OS nötigen Schnittstellen zu standardisieren.

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    Firefox OS setzt auf HTML5

    Das neue Betriebssystem für Handys stellt den Web-Standard HTML5 ins Zentrum und will dessen Funktionen über spezielle Software-Schnittstellen direkt mit den Möglichkeiten der Smartphone-Hardware verbinden. So soll der bisherige Nachteil von Internet-Anwendungen im Browser überwunden werden, die verglichen mit "nativen" Apps für bestimmte Betriebssysteme wie iOS oder Android meist deutlich langsamer sind.

    Mozilla sieht sich gut gerüstet

    Allerdings ist das Open-Source-Unternehmen für Apple, Google und Microsoft keine kommerzielle Konkurrenz. Seinen Umsatz für 2011 bezifferte Mozilla am Donnerstag mit 136 Millionen Dollar (105 Millionen Euro), 33 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. "Wir haben die Mittel, die wir für unsere Pläne benötigen", führte Baker weiter aus.

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