29.11.2012, 09:23 Uhr | Andreas Lerg
WhatsApp ist auf Android-Smartphones nicht mehr kostenlos. (Quelle: Quelle: Hersteller Montage: t-online)
Den beliebten Kurznachrichtendienst WhatsApp konnten Android-Nutzer bislang kostenlos benutzen. Das ändert sich nun: Der Anbieter hat damit begonnen, Android-Nutzer zur Kasse zu bitten. WhatsApp ermöglicht den Versand von Textnachrichten, Bildern und sogar Videos. Nutzer des iPhones mussten für die App schon immer eine kleine Gebühr bezahlen.
WhatsApp ist für Nutzer von Android-Smartphones nicht mehr kostenlos. Einige Nutzer meldeten über den Kurznachrichtenddienst Twitter, dass sie nach einem Update der App die Mitteilung bekamen, die kostenlose Testphase sei vorüber und das WhatsApp für die Zahlung einer Jahrespauschale von 0,99 US-Dollar wieder freigeschaltet werden kann.
WhatsApp ist derzeit auf über 100 Millionen Android-Geräten installiert. Werden diese nun alle Zug um Zug zur Kasse gebeten, spült das der Betreiberfirma WhatsApp Inc. über 99 Millionen Dollar in die Kasse. Der Schritt zum Bezahlmodell überrascht indes wenig: WhatsApp ist bislang werbefrei und die Server und der Transport der täglich bis zu zehn Milliarden Kurznachrichten müssen finanziert werden.
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Die Betreiber von WhatsApp haben die Zahlungspflicht bereits vor langer Zeit auf ihrer Internetseite in den FAQ angekündigt: "Für alle anderen Telefone (Android, BlackBerry, Windows Phone und Nokia) ist WhatsApp für ein Jahr kostenlos. Nach diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, das Abo um ein weiteres Jahr für $0,99 zu verlängern." Das sind umgerechnet 79 Euro-Cent.
WhatsApp kostete auf dem iPhone schon immer Geld. Anfangs kostete die App beim Download 79 Cent und seit der generellen Preiserhöhung durch Apple sind es 89 Cent. Ob WhatsApp auch auf dem Apple-Smartphone ebenfalls auf eine Jahresgebühr umstellt, ist bisher nicht bekannt. Auf der Internetseite informiert der Betreiber bisher: "Beim iPhone muss man nur einmal bezahlen, wenn Sie die Anwendung herunterladen." In letzter Zeit machte WhatsApp vor allem wegen mangelhafter Sicherheit Schlagzeilen.
Quelle: Andreas Lerg
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