20.12.2012, 08:42 Uhr | Yaw Awuku
Die quadratischen QR-Codes führen immer häufiger in eine hinterhältige Falle. (Quelle: imago/IP3press)
Cyber-Kriminelle haben eine hinterhältige, neue Masche entdeckt gefährliche Spionagesoftware zu verbreiten. Die Gangster setzen dabei auf die immer häufiger anzutreffenden schwarz-weißen "Würfelcodes" (QR-Codes), die mittlerweile auf vielen Werbe-Tafeln, an Bushaltestellen, in Supermärkten oder Museen zu sehen sind. Eigentlich sollen QR-Codes Smartphone-Nutzern hilfreiche Informationen bieten – doch mit einem Trick locken die Gangster selbst gewiefte Nutzer in die Falle.
Die schwarz-weißen Quadrate finden sich inzwischen an fast jeder Ecke. Besonders von Werbeplakaten sind QR-Codes ("Quick response"-Codes, zu Deutsch: "schnelle Antwort") kaum noch wegzudenken. Auch an Flughäfen und Fahrplanauskünften werden die Barcodes immer beliebter.
Mit der Kamera am Smartphone oder Tablet-PC können Interessierte die QR-Codes einlesen und Internetseiten aufrufen, die zusätzliche Informationen, Spiele oder Downloads zu einem entsprechendem Angebot abrufen.
Der Erfolg der Smartphones-Codes zieht jedoch zunehmend Kriminelle an, verrieten zwei Experten der Sicherheitsfirma Symantec dem Internetmagazin The Register. Die Betrüger nutzen das Vertrauen in seröse Firmen aus und überkleben deren QR-Code-Angebot mit eigenen, "bösen QR-Codes". Wer diese Codes einliest, wird auf die Internetseiten der Gangster weitergeleitet.
Im schlimmsten Fall reicht der Besuch einer dieser Internetseiten aus, um das Smartphone oder den Tablet-PC mit einem Trojaner zu infizieren. Eventuell ahmen die Kriminelle auch die Internetseiten der Unternehmens nach, um gleichzeitig noch persönliche Daten wie Passwörter oder andere Zugangsdaten abzugreifen.
So genannte "QR-Codes" tauchen überall in der Öffentlichkeit auf - doch was steckt eigentlich dahinter? zum Video
Die gefälschten Codes seien besonders häufig an belebten Orten wie zum Beispiel an Flughäfen und in Einkaufszentren finden, warnten Symantecs Experten. Da ein QR-Code lediglich aus schwarzen und weißen Pixeln bestehe ließen sich die "Guten" nur schwer von den "Bösen" unterscheiden.
Symantec rät Smartphone-Nutzern, einen QR-Scanner ihrem Mobiltelefon zu installieren, der die Vertrauenswürdigkeit einer Internetseite prüft bevor es zu spät ist. Meist wird jedoch ein genauer Blick ausreichen, um festzustellen, ob der QR-Code aufgeklebt wurde.
Der kanadische Künstler Jon Rafman sammelt besonders skurrile Bilder aus Google Street View. Wir zeigen die besten. zur Foto-Show
Quelle: Yaw Awuku
zur Homepage
Ausgewählte Artikel aus der BRAX-
Frühjahrs-/Sommerkollektion jetzt reduziert. zum Special
Shine-Display: augenschonend und flimmerfrei auch bei Dunkelheit lesen. bei Thalia.de
Jetzt wechseln: Internet Explorer 10 für Windows 7 zum Download. mehr
Trendige Mode für große Größen - komfortabel, passgenau & elegant. Jetzt entdecken. bei Peter Hahn