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Google Maps für iOS 6 ist da - Navigieren mit iPhone 5 und Co.

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Google Maps für iOS 6 ist da

14.12.2012, 09:47 Uhr | dpa

Google Maps für iOS 6 ist da - Navigieren mit iPhone 5 und Co.. Google Maps für iOS ist da. (Quelle: Hersteller)

Google Maps für iOS ist da. (Quelle: Hersteller)

Google Maps für iOS 6 ist da. Mit der am Donnerstag vorgestellten kostenlosen App können iPhone-Besitzer jetzt wie früher die bewährten Google-Karten nutzen. Für die neue Version hat Google die App modernisiert und neue Funktionen ergänzt. Im September hatte Apple die einst gemeinsam mit Google entwickelte Karten-App aus der neuen Version seines Betriebssystems verbannt und stattdessen eine eigene Karten-Anwendung integriert. Damit hatte sich Apple jedoch keinen Gefallen getan: Es hagelte Kritik, da die Karten viele Fehler enthalten.

Drei Monate nach der Verbannung der Karten von Google aus dem neuen Betriebssystem für iPhone und iPad bietet der Suchmaschinengigant seine neue Map-App seit Donnerstag im iTunes Store kostenlos an, bisher allerdings nur für das iPhone. Im Gegensatz zu den alten Google Maps für iOS werden die neuen Karten nun nicht mehr als schwergewichtige Bitmap-Grafiken ausgeliefert, sondern als schlanke Vektor-Grafiken. Diese werden unterwegs über eine Mobilfunkverbindung viel schneller geladen.

Google Maps mit verbesserter Streetview-Integration

Deutlich verbessert wurde die Integration des Straßen-Panoramadienstes Google Streetview und der gigantischen Google-Datenbank mit Ortsinformationen und den sogenannten Points of Interest. Dazu gehören beispielsweise Restaurants oder Sehenswürdigkeiten, die von Nutzern beschrieben und bewertet werden. Die Google-App für das iPhone entspricht nun in weiten Teilen den Maps für das Google-eigene Betriebssystem Android. So kann man Navigationsvorschläge für die Fahrt mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie für den Gang zu Fuß bekommen.

Unterschiede zur Android-Version

Zwei Funktionen, die auf Android umgesetzt wurden, fehlen allerdings in der iOS-Version: So kann der Nutzer auf den Apple-Geräten bei Google Maps keine Suche oder Navigation mit einer Spracheingabe starten. Außerdem kann er keine Karten für eine Offline-Nutzung abspeichern. Die in der iOS-App eingesetzten Karten entsprechen allerdings denen in der Android-Version.

Anonymisiert Staumeldungen an Google Maps senden

Ähnlich wie bei der Karten-Anwendung auf einem Android-Gerät können die Apple-Kunden freiwillig und anonymisiert Geo-Daten ihres Smartphones an Google senden, um die Datenbasis für Staumeldungen zu erweitern. Wenn etliche Geräte in einem bestimmten Streckenabschnitt sich nicht oder nur langsam von der Stelle bewegen, interpretiert Google dies im Zusammenspiel mit anderen Datenquellen als Stau oder Verkehrsstörung.

Apples eigener Kartendienst war ein Schnellschuss

Apple hatte die eigene Karten-App trotz zahlreicher frühzeitiger Warnungen seitens der Entwickler im September mit dem neuen Betriebssystem iOS 6 veröffentlicht. Schnell beanstandeten auch die Anwender zahlreiche Fehler und fehlende Details. Konzernchef Tim Cook entschuldigte sich bei öffentlich bei den Kunden, gelobte schnelle Besserung und empfahl, solange auf Dienste der Konkurrenz zurückzugreifen.

Kooperation zerbrach mit Android

Apple und Google haben jahrelang eng zusammengearbeitet. Im August 2006 wurde der damalige Google-Chef Eric Schmidt in den Verwaltungsrat von Apple gewählt und war an strategischen Richtungsentscheidungen beteiligt. Bei der Vorstellung des ersten iPhones im Jahr 2007 wurde Google offizieller Partner für die Online-Suche und steuerte auch die Anwendungen für Google Maps und den Google-Videoservice YouTube bei. Als Google dann aber im Jahr 2008 das eigenen mobile Betriebssystem Android startete und damit zur direkten Konkurrenz für Apples iOS wurde. begann die Kooperation der beiden Unternehmen zu bröckeln. Im August 2009 gab Schmidt schließlich seinen Sitz im Apple-Verwaltungsrat auf.

. Das iPhone 5 bei der Telekom: jetzt vorbestellen (Quelle: t-online.de)

(Quelle: t-online.de)

Tim Cook beendet Atomkrieg

Apple-Chef Steve Jobs wertete das Verhalten von Schmidt als "Verrat" und kündigte einen "thermonuklearen Krieg" gegen Android an, da Google Ideen von Apple gestohlen habe. Nach dem Tod von Jobs bemühte sich der neue Apple-Chef Tim Cook um eine Abkühlung des Patentkriegs mit Google. Dass Google nun in Kooperation mit Apple auf iOS 6 wieder vertreten ist, werten Experten als ein weiteres Signal für eine Entspannung im Verhältnis der beiden Giganten im Silicon Valley.

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