31.01.2013, 14:06 Uhr | Andreas Lerg
iOS 6.1 bringt wenig Neues. (Quelle: Jochen Tack/imago)
Apple hat am Montag das Update auf iOS 6.1 veröffentlicht. Trotz des Versionssprunges von 6.0.2 auf 6.1 gibt es in Apples mobilem Betriebssystem kaum Neuerungen für Nutzer in Deutschland. Im Wesentlichen wird die weltweite LTE-Unterstützung für das iPhone 5 und mehrere iPads verbessert. Zudem behebt das Update einige Sicherheitslücken, weshalb es alle iOS-Nutzer installieren sollten.
Apple baut mit dem Update auf iOS 6.1 vor allem die weltweite Unterstützung für den schnelle Mobilfunkstandard LTE aus. Hinzugekommen sind weltweit 36 LTE-Netze für das iPhone und 23 für das iPad. In Deutschland kann das iPhone 5 nach wie vor nur im Netz der Deutschen Telekom mit LTE surfen, denn an der Hardware des Apple Smartphones ändert sich natürlich nichts.
Das Update steht für die iPhone-Modelle 5, 4S, 4 und 3GS zur Verfügung. Bei den Apple-Tablets bleibt das iPad der ersten Generation unberücksichtigt, der Rest kann auf die neue Version aktualisiert werden. Nicht auf allen Produkten sind jedoch alle neuen Funktionen verfügbar.
Mit iOS 6.1 schließt Apple insgesamt 27 Sicherheitslöcher, darunter solche, die es Angreifern erlauben über manipulierte Webseiten Schadcode auf das Smartphone oder Tablet einzuschleusen und auszuführen. Außerdem hat Apple eine Funktion wieder aktiviert, die in einem früheren Update abgeschaltet wurde. Nutzer von iTunes Match können wieder gezielt auch einzelne Lieder aus der iCloud herunterladen statt nur kompletter Alben. Mit dem Wechsel von iOS 5 auf iOS 6 hatte Apple diese Möglichkeit entfernt.
Neu ist auch, dass sich mit iOS 6.1 die Ad-ID zurücksetzen lässt. Mit der Ad-ID werden anonymisierte Informationen an Werbepartner übermittelt, damit diese beispielsweise in Apps relevante Werbung ausliefern können. Die neue Schaltfläche zum Zurücksetzen der Ad-ID ist in den Einstellungen unter dem Menüpunkt Werbung zu finden. Was genau beim Zurücksetzen geschieht, erläutert Apple nicht.
In den USA kann man mit dem Sprachassistent Siri nun Kinokarten bestellen. Deutsche Ticketdienstleister sind bisher nicht eingebunden. Auch das von manchen erwartete Update von Apples Karten-App ist nicht enthalten. Allerdings aktualisiert Apple im Hintergrund die Kartenbestände, die durch die App geladen werden.
Quelle: Andreas Lerg
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