26.02.2013, 10:40 Uhr | t-online.de, dpa
Auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona hat der chinesische Hersteller Huawei das nach eigenen Angaben "schnellste Smartphone der Welt" vorgestellt. Das Ascend P2 soll um die Hälfte schneller sein als das iPhone 5 von Apple. Außerdem hat der Browser-Entwickler Mozilla sein Firefox-Betriebssystem für Smartphones präsentiert. Das System ist günstig und richtet sich vor allem an diejenigen, die sich keines der bisherigen Smartphones leisten können.
Der chinesische Hersteller Huawei demonstrierte in Barcelona mit seinem Modell Ascend P2, dass der einstige Außenseiter inzwischen ganz vorne mitspielen will. Mit Leistung und Ausstattung auf neuestem Stand der Technik soll das neue Smartphone gegen das bald erwartete Samsung Galaxy S4 und das iPhone 5 antreten. Das 4,7 Zoll große Display mit Gorilla-Glas hat eine Auflösung von 1200 × 720 Bildpunkten, einen mit 1,5 GHz getakteten Vierkernprozessor und 1 GB Arbeitsspeicher.
Bei der Präsentation des Ascend P2 in Barcelona warb Huawei-Chef Richard Yu damit, dass das neue "Superphone" fast um die Hälfte schneller sei als Apples iPhone 5. Dabei geht es aber nicht um den Prozessor des Smartphones – da gibt es schnellere. Jedoch unterstützt das Ascend P2 erstmals den schnellen Datenfunk LTE in der neuen Version "Cat4".
Mit Cat4 sind Upload-Geschwindigkeiten bis zu 50MBit/s möglich, im Download sogar bis zu 150 MBit/s. Die tatsächliche Geschwindigkeit im Alltag hängt allerdings vom Mobilfunknetz ab. Bisher sind nur in Japan LTE-Netze der neuesten Generation im Betrieb.
Auch der Akku soll sich um 25 Prozent schneller laden lassen als bei den meisten anderen Smartphones. Die Kamera auf der Rückseite fotografiert mit 13 Megapixeln, filmt Videos in Full-HD und kann dabei auch die HDR-Technik zur Kontrastverbesserung einsetzen. Auf der Displayseite ist eine HD-taugliche Kamera mit 1,3 Megapixeln eingebaut. Als Betriebssystem kommt Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz. Das Ascend P2 soll im Juni dieses Jahres zu einem Preis von 449 Euro in einer schwarzen und einer weißen Variante in den Handel kommen.
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Der Browser-Spezialist Mozilla demonstrierte in Barcelona ein neues Smartphone-Betriebssystem, mit dem er zunächst in Wachstumsmärkten wie Südamerika punkten will. Das Internet-basierte Firefox-Betriebssystem ist günstig und offen und soll zunächst diejenigen anlocken, die sich bisher kein Smartphone leisten können. Als erste Geräte mit Firefox OS stellte das Non-Profit-Unternehmen Mozilla zwei Smartphones der Hersteller Alcatel und ZTE vor.
"Es werden noch weit mehr kommen", sagte Mozilla-Chef Gary Kovacs. Die Software für mobile Geräte werde zur Einführung bereits von 18 Mobilfunkanbietern unterstützt. Mit dabei ist die Deutsche Telekom, die im Sommer zusammen mit dem Hersteller Alcatel ein Smartphone mit dem Firefox-System in Polen einführen will. "Wir wollen Teil des Projekts sein und wir wollen mithelfen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, René Obermann.
Der Computer-Konzern HP kehrt unterdessen nach eineinhalb Jahren Abstinenz ins Geschäft mit Tablet-Computern zurück. Dabei setzt der PC-Riese mittlerweile auf das Google-Betriebssystem Android und nicht mehr auf das 2011 zusammen mit dem Unternehmen Palm aufgekaufte WebOS. Am Sonntag wurde auf dem Mobile World Congress das Gerät Slate 7 vorgestellt. Es hat einen 7 Zoll (17,8 cm) großen Bildschirm und unterscheidet sich nur wenig von anderen Geräten dieser Klasse auf dem Markt.
Quelle: t-online.de, dpa
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