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MWC: Google warnt Samsung vor Android-Konkurrent Tizen

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Googles Android-Chef warnt Samsung

28.02.2013, 18:12 Uhr | dpa

MWC: Google warnt Samsung vor Android-Konkurrent Tizen. Googles Android-Chef Andy Rubin. (Quelle: imago/AFLO)

Andy Rubin hält Android für unverzichtbar. (Quelle: AFLO/imago)

Googles Android-Chef, Andy Rubin, hat Samsung davor gewarnt, mit einem eigenen Smartphone-Betriebssystem einen Alleingang zu wagen. Samsung hatte im Januar bestätigt, an einem eigenen mobilen Betriebssystem namens Tizen und entsprechenden Smartphones zu arbeiten. Google hat Angst, dass Samsung seine Marktmacht ausnutze, um eine eigene Smartphone-Plattform aufzubauen.

Es sei zwar natürlich, dass ein großer Hersteller wie Samsung Alternativen zu Android auslote, sagte der Google-Manager auf dem Mobile World Congress in Barcelona, ein Alleingang wäre aber eine Insellösung. "Und mein Rat ist: Bauen Sie keine Inseln, sie funktionieren nicht mehr. Sie müssen Ökosysteme aufbauen, die verschiedenen Herstellern offenstehen."

Ist Android wirklich unverzichtbar für Samsung?

Zugleich ist Rubin der Meinung, dass sich Samsung nicht von dem bei Google entwickelten Android-System verabschieden könnte. "Es ist zu einer so mächtigen Kraft geworden, dass es schwer ist, darauf zu verzichten." Googles mobiles Betriebssystem beherrscht den Smartphone-Markt derzeit mit einem Anteil von rund 70 Prozent.

Dabei ist knapp jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung; der koreanische Hersteller ist damit der mit Abstand erfolgreichste Android-Anbieter. Immer wieder wird spekuliert, Samsung könnte diese Marktmacht nutzen, um sich mit anderen Betriebssystemen unabhängiger von Google zu machen.

Im Januar hatte Samsung gegenüber dem US-Nachrichtendienst news.com bestätigt, dass das Unternehmen noch in diesem Jahr Smartphones mit dem selbst entwickelten Betriebssystem Tizen auf den Markt bringen will.

Rubin hält Ladengeschäfte für unwichtig

Der Android-Chef wies in Barcelona zugleich Gerüchte zurück, Google bereite eigene Geschäfte nach dem Vorbild der Apple Stores vor. Zuletzt hatte unter anderem das Wall Street Journal berichtet, nach Apple und Microsoft denke auch Google über Geschäfte zunächst in den USA nach. Diese könnten Geräte unter dem Google-Markennamen oder auch Technik des übernommenen Handy-Herstellers Motorola verkaufen, hieß es.

Rubin erklärte, heutzutage sei es immer unwichtiger, sich zum Beispiel ein Mobiltelefon vor dem Kauf in einem Geschäft anzusehen. Verbraucher informierten sich über neue Technik im Internet oder bei Bekannten und könnten sie sich zum Beispiel in Geschäften der Mobilfunk-Betreiber ansehen.

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Viele Wege führen in Googles Rachen

Einen Konflikt zwischen den beiden Google-Betriebssystemen Android und Chrome OS sieht Google nicht. "Wenn zwei verschiedene Geräte im Laden stehen, ist die Chance größer, dass der Kunde am Ende bei Google landet." Es gehe darum, Angebote für unterschiedliche Nutzungsszenarien zu haben. Bei Chrome laufen die Programme komplett aus dem Internet – ähnlich wie bei dem neuen Firefox-Betriebssystem des Browser-Entwicklers Mozilla, das in Barcelona vorgestellt wurde. Für Google werde eine Verbreitung des Firefox-Systems auf jeden Fall positiv sein: "Mehr Zugang zum Internet bedeutet auch mehr Zugang zu Google."

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