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Kostenlose Apps kritisch prüfen: Worauf Nutzer achten sollten

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Kostenlose Apps kritisch prüfen

06.03.2013, 15:18 Uhr | dpa-tmn

Kostenlose Apps kritisch prüfen: Worauf Nutzer achten sollten. Screenshot eines Smartphones mit Apps (Quelle: imago/Schöning)

Bei Apps sollte man genau prüfen, welche Daten sie übermitteln. (Quelle: Schöning/imago)

Viele Apps werden kostenlos zum Download angeboten. Aber so manch eine App lässt den Nutzer indirekt doch bezahlen – mit den eigenen Daten. Smartphone-Besitzer sollten deshalb stets kritisch prüfen, welche Rechte sich eine App herausnimmt. Neugierige Anwendungen installiert man am besten gar nicht erst oder löscht sie gleich wieder, rät die Verbraucherzentrale Sachsen.

Gerade bei kostenlosen Apps verdienten die dahinter stehenden Firmen ihr Geld häufig durch die Vermarktung von Nutzerdaten. Schließlich wollen sie die Kosten für Entwicklung und Programmierung einer App gerne wieder reinholen. Dazu werden zum Beispiel die installierten Apps und deren Nutzung ausgewertet – im besten Fall anonymisiert. Im schlimmsten Fall werden die Kontaktdaten aus dem Adressbuch ausgelesen und für Werbung und Spam missbraucht.

Apple bietet bei Apps viele Kontrollmöglichkeiten

Bei iPhone und iPad hat der Nutzer seit der Betriebssystemversion iOS 6 relativ umfassende Kontrollmöglichkeiten. In den Einstellungen kann der Nutzer unter Datenschutz etwaige Zugriffe jeder einzelne App ein- oder ausschalten – und zwar auf Ortungsdienste, Kontakte, Kalender, Erinnerungen, Fotos und Bluetooth-Verbindungen. Außerdem lässt sich dort regeln, welche Apps auf andere Apps oder Dienste wie Twitter und Facebook zugreifen dürfen.

Bei Android geht nur alles oder nichts

Bei Android sind die Berechtigungen zwar noch viel detaillierter, werden vor jeder Installation angezeigt und können jederzeit unter "Einstellungen/Apps" kontrolliert werden. Allerdings funktioniert das Berechtigungssystem nur nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip: Wenn der Nutzer auch nur mit einer einzigen Berechtigung nicht einverstanden ist, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die App gar nicht erst zu installieren oder zu deinstallieren. Außerdem können unerfahrene Nutzer oft nicht einschätzen, ob eine bestimmte Berechtigung wirklich notwendig ist oder missbraucht werden könnte.

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