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Samsung Galaxy S3 und Note 2 verraten Passwörter

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Samsung-Smartphones verraten Passwörter

07.03.2013, 14:39 Uhr | t-online.de

Samsung-Smartphones mit Googles mobilen Betriebssystem Android verraten Passwörter. Die als Komfortfunktion gedachte Eingabehilfe bietet beim Tippen von Texten Passwörter ganz oder teilweise als automatischen Wortvorschlag an. Denn Eingaben in Passwortfeldern werden ungefragt gespeichert.

Automatische Wortvorschläge sollen das Tippen auf Samsung-Smartphones bequemer und schneller machen. Tippt der Nutzer die Anfangsbuchstaben eines Wortes ein, schlägt das Smartphone automatisch passende Wörter vor, die der Nutzer dann mit einem Fingertipp in seinen Text übernehmen kann.

Samsung Smartphones verraten Passwörter

Kaum wünschenswert ist, wenn bei diesen Vorschlägen plötzlich auch das Passwort im Klartext auftaucht, mit dem das gesperrte Gerät freigeschaltet wird. Entdeckt hat diesen Software-Fehler ein Leser von heise security, dem vom Heise-Verlag betriebenen Sicherheitsportal.

Die lernfähige Tastatur des Smartphones merkt sich häufig eingetippte Wörter und bietet diese dann als Wortvorschlag an. Auf einigen Smartphones von Samsung merkt sich diese Funktion auch Passwörter. Heise hat den Fehler auf einem Galaxy Note 2, einem Galaxy S3 mit Android 4.1.2 und auch einem Galaxy S mit Android 2.3.6 reproduzieren können.

Dabei bot das Betriebssystem bei der Texteingabe nicht nur das Passwort zum Entsperren des Gerätes als Wortvorschlag an, es tauchten auch Zugangspasswörter für Online-Dienste auf, die im Browser eingetippt worden waren und so auf die Merkliste der Tastatur gerieten.

Komplexe Passwörter nur zum Teil sichtbar

Benutzt der Eigentümer ein einfaches Passwort, das nur aus Buchstaben besteht, dann wird dieses als Wortvorschlag vollständig angezeigt. Enthält ein Passwort Buchstaben und eine einzelne Ziffer, wird die auch dies komplett bei der Texteingabe angezeigt. Erst komplexere Passworte, die Sonderzeichen enthalten werden nur teilweise angezeigt: Das Sonderzeichen und alles, was danach kommt, fehlt. Auch Zahlenkombinationen werden nicht von der Funktion als Vorschlag angezeigt.

Smartphone-Anwender, die dieses Sicherheitsproblem beseitigen wollen, müssen die Texterkennung der Tastatureingabe abschalten – zu Kosten des Gesamtkomforts bei der Texteingabe. Bislang tritt das Problem anscheinend nur bei Samsung-Smartphones auf, die serienmäßige Tastatur des Betriebssystems Android und andere Tastaturen haben in den Versuchen von Heise dieses Verhalten nicht gezeigt. Samsung ergänzt Android auf seinen Smartphones mit einer eigenen Bedienoberfläche namens Touchwiz, die auch eine eigene Texteingabe hat.

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