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Summly: Teenie verkauft iPhone-App an Yahoo für 23 Millionen Euro

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iPhone-App macht Teenie über Nacht zum Multi-Millionär

28.03.2013, 07:43 Uhr | t-online.de, dpa

Summly: Teenie verkauft iPhone-App an Yahoo für 23 Millionen Euro. Nick D'Aloisio bei der Verleihung eines Web-Awards im Jahre 2012 in London (Quelle: Wikimedia)

Summly-App-Erfinder Nick D'Aloisio. (Quelle: Wikimedia)

Mit 15 entwickelte der britische Teenager Nick D'Aloisio eine iPhone-App namens Summly und gründete eine kleine Firma. Jetzt hat der US-Internetkonzern Yahoo das Startup-Unternehmen für 23 Millionen Euro gekauft. Summly durchsucht Nachrichten-Webseiten und erstellt automatisch Kurzzusammenfassungen der Inhalte. Die App verschwindet nun jedoch in der Schublade.

Als er seine App Summly programmierte, hätte Nick D'Aloisio vermutlich nicht gedacht, dass diese ihn einmal zu einem der jüngsten Internet-Multi-Millionäre der Welt machen würde.

23 Millionen Euro soll der Internetkonzern Yahoo nach einem Bericht des US-Technologie-Blogs AllThingsD für die Übernahme der jungen Firma nebst ihrer Technologie bezahlt haben. Nick D'Aloisio war gerade einmal 15, als er im Jahr 2011 damit begann, Summly zu entwickeln.

Summly kürzt Nachrichten auf 400 Zeichen

Die iPhone-App Summly soll dem Nutzer helfen, sich schnell über aktuelle Ereignisse zu informieren. Dazu durchsucht die App Nachrichtenseiten im Internet und erzeugt mit einem speziellen Texterkennungs-Algorithmus Zusammenfassungen von maximal 400 Zeichen Länge. Diese passen gut auf das Display eines Smartphones und informieren den Nutzer über die wichtigsten Fakten.

Will er dann mehr wissen, tippt er einen Link an und kann die gesamte Nachricht lesen. Was Yahoo an dieser Technik interessiert ist clevere Mechanismus, der es schafft, voll automatisch sinnvolle Kurztexte aus langen Berichten zu erzeugen.

Viele prominente Unterstützer

Das nötige Geld für die Entwicklung seiner App sammelte der geschäftstüchtige Teenager 2011 bei Wagniskapitalgebern ein. Die Liste der Unterstützer liest sich beeindruckend: Schauspieler Ashton Kutcher, Mark Pincus, Chef des Spieleherstellers Zynga, Künstlerin Yoko Ono oder die News Corporation von Medienmogul Rupert Murdoch.

Am Ende jedoch hat D'Aloisio vor allem Yahoo-Chefin Marissa Mayer überzeugt, die das Unternehmen fit machen will für den Konkurrenzkampf gegen Google und Facebook.

Summly wird eingestellt

Die Übernahme durch Yahoo hat allerdings zunächst für die Summly-Nutzer Konsequenzen: Die Summly-App selbst wird eingestellt. Sie ist bereits nicht mehr in Apples App-Store zu finden. D'Aloisio und sein kleines Team werden nun bei Yahoo anfangen. "Wir haben mit unserer Technik gerade erst angefangen", schrieb D'Aloisio in seinem Blog.

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