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Riesen-Smartphones bei Nutzern unbeliebt

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Riesen-Smartphones sind unbeliebt

02.04.2013, 15:48 Uhr | Christian Fenselau

Riesen-Smartphones bei Nutzern unbeliebt. Samsung Galaxy Note  (Quelle: dpa)

Smartlets wie das Galaxy Note sind einhändig kaum bedienbar. (Quelle: dpa)

Mittlerweile hat sich die neue Geräteklasse der so genannten "Phablets" etabliert. Damit sind Mobilgeräte gemeint, die in der Größenordnung zwischen Smartphones und Tablets angesiedelt sind, also zwischen 5 und 7 Zoll. Doch offenbar sind "Phablets" bei den meisten Kunden unbeliebt und werden zudem kaum genutzt. Die Klasse der Smartphones mit 4-Zoll-Display überzeugt hingegen mit Handlichkeit und Leistung. Wir haben für Sie zwölf kompakte Smartphones mit 4-Zoll-Bildschirm zusammengestellt.

Die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsunternehmens Flurry dürfte viele überraschen. Denn entgegen den Herstellerankündigungen für immer mehr große Geräte sei der Markt der Smartphone-Tablet-Zwitter lediglich ein Randphänomen, eine "Modeerscheinung". 97 von 100 Nutzern mobiler Geräte haben kein Riesen-Smartphone jenseits der 5-Zoll-Marke, sondern bevorzugen eine handlichere Form.

Noch überraschender dürfte sein, dass "Phablets, die auch "Smartlets" oder "Phonelets" genannt werden, nicht intensiver genutzt werden als "normalgroße" Smartphones. Aufgrund der Displaygröße wäre zumindest das zu vermuten. Flurry erklärte, die Studie umfasse mit einer Milliarde Messungen pro Monat die 200 am häufigsten genutzten Gerätemodelle, welche über 80 Prozent des gesamten Handymarkts repräsentierten.

Fünf Geräteklassen nach Displaygröße

Flurry teilte die Mobilgeräte in fünf Klassen nach der Displaygröße ein. Die kleinste Klasse bezeichnet alle Handys mit einem Display von 3,5 Zoll oder kleiner. Dazu gehören etwa viele Billig-Smartphones, aber auch Blackberrys mit Volltastatur. Die Klasse darüber reicht bis zu 4,9 Zoll, beinhaltet also alle 4-Zoll-Smartphones genauso wie das Samsung Galaxy S3 oder das iPhone.

Die beiden größten Klassen der Studie betreffen kleine (7 Zoll) und große (10 Zoll) Tablets. Genau in der Mitte liegt die Klasse der "Phablets", die eine Displaydiagonale von 5,0 bis 6,9 Zoll aufweisen, etwa das Galaxy Note. Die neuen 5-Zoll-Smartphones, etwa das Sony Xperia Z oder das Samsung Galaxy S4 waren zum Zeitpunkt der Studie noch nicht bekannt. Anhand dieser Aufteilung fand Flurry heraus, dass lediglich drei Prozent aller Nutzer ein "Phablet" besitzen. Auch die Nutzung ist entsprechend gering, nichts spricht nach den Erkenntnissen der Studie dafür, dass "Phablet"-Nutzer ihre Geräte intensiver nutzen als die Besitzer kleinerer Geräte.

Mittelgroße Smartphones dominieren den Markt

Weiterhin untersuchte das Unternehmen Modellvielfalt, Verbreitung und Nutzerverhalten der verschiedenen Geräte. In allen drei Kriterien liegen die "Phablets" hinten, Gewinner sind die Smartphones mittlerer Größe. Für 4-Zoll-Modelle spricht neben Handlichkeit ein weiteres Argument: Aufgrund des geringeren Anschaffungspreises und einer Einstufung in die Mittelklasse ist meist auch der Wertverlust geringer. Insbesondere die Flaggschiff-Handys verlieren schnell an Wert, sobald ein Nachfolge-Modell präsentiert wird.

Der technische Nachteil der Mittelklasse – weniger Pixel, Megapixel und Megahertz – spielt ohnehin nur auf dem Papier eine Rolle. Die verbauten Prozessoren können die Bildschirm-Inhalte ebenfalls flüssig anzeigen und die eingesetzten Displays sind ebenfalls scharf. Und bei der Qualität der Fotos spielen Megapixelzahlen ohnehin eine Nebenrolle.

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