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Apple vergibt wohl Auftrag für Billig-iPhone: Trennung von Foxconn?

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Apple vergibt angeblich Auftrag für Billig-iPhone

01.06.2013, 09:25 Uhr | dpa, AFP, t-online.de

Apple vergibt wohl Auftrag für Billig-iPhone: Trennung von Foxconn?. iPhone (Quelle: imago/TAR-TASS)

Neue Spekulationen in Sachen Billig-iPhone. (Quelle: TAR-TASS/imago)

Die Spekulationen über ein günstigeres iPhone-Modell bekommen neue Nahrung. Apple werde das Gerät vor allem beim asiatischen Auftragsfertiger Pegatron bauen lassen und nicht von seinem üblichen Partner Foxconn. Das berichtete das Wall Street Journal am Donnerstag.

Das günstige iPhone-Modell könnte laut Wall Street Journal noch in diesem Jahr erscheinen. Über ein solches Smartphone mit iOS wird angesichts der wachsenden Konkurrenz durch Android-Smartphones schon seit langem spekuliert. Apple-Chef Tim Cook hatte allerdings bei einem öffentlichen Auftritt diese Woche abermals offengelassen, ob ein solches Telefon geplant sei. In früheren Kommentaren hatte er es sogar dementiert.

iPhone mit Kunststoffgehäuse

Laut verschiedenen Gerüchte bekommt das Billig-iPhone ein Kunststoffgehäuse anstelle eines Aluminiumgehäuses. Dieses könnte dann von Apple ähnlich wie der Mediaplayer iPod touch in unterschiedlichen Farben angeboten werden, heißt es. Technisch wäre eine Ausstattung auf dem Niveau des iPhone 4 denkbar.

Apple will von Foxconn unabhängiger werden

Mit der Auswahl von Pegatron wolle Apple sich unabhängiger vom bisherigen Haupt-Fertiger Foxconn machen, schrieb das Wall Street Journal weiter. Apple-Chef Tim Cook gehe es um eine bessere Verteilung von Risiken, nachdem es bei Foxconn Schwierigkeiten bei der Produktion des aktuellen iPhone 5 gegeben habe. So lieferte Foxconn unter anderem iPhones mit beschädigten Aluminium-Gehäusen aus.

Außerdem sei Pegatron bereit gewesen, sich mit weniger Geld zufriedenzugeben, meldete die Börsenzeitung. Der zum Technik-Riesen Asus gehörende Konzern fertigt für Apple bereits das iPad mini an.

Foxconn wiederholt in der Kritik

Foxconn, ein Gigant mit mehr als einer Million Beschäftigten, war in den vergangenen Jahren immer wieder in die Kritik wegen der Arbeitsbedingungen geraten. Das Unternehmen hatte mehrfach die Gehälter erhöht – was wiederum die Produktion verteuerte. Zuletzt wurde deutlich, dass Foxconn sein Geschäft mit anderen Kunden als Apple weiter ausbauen will. So wollen die Chinesen beispielsweise verstärkt Smartphones mit dem offenen Betriebssystem Firefox OS bauen.

Pegatron ist noch sehr jung

Pegatron, benannt nach dem fliegenden Pferd Pegasus, wurde erst 2008 vom Mutterkonzern Asus gegründet und ist viel kleiner als Foxconn. Das Unternehmen hat nach Angaben der Zeitung rund 100.000 Beschäftigte in Taiwan und in China. Fertigen lässt der Konzern eigenen Angaben zufolge auch in Juarez in Mexiko und in Ostrava in Tschechien. Pegatron baut neben Computern auch Spielkonsolen und Fernseher. Zu den Kunden zählen unter anderem Microsoft, Hewlett-Packard und Dell.

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