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WWDC 2013: Apple muss mit Tim Cook überzeugen - ohne iPhone 6

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Tim Cook und Apple müssen mit Neuheiten überzeugen

10.06.2013, 10:13 Uhr | dpa

WWDC 2013: Apple muss mit Tim Cook überzeugen - ohne iPhone 6. Apple-CEO Tim Cook (Quelle: dpa)

Die Entwicklerkonferenz WWDC 2013 in San-Francisco könnte für Apple-Boss Tim Cook zur Bewährungsprobe werden. (Quelle: dpa)

Am Montag, dem 10. Juni, steht Apple-Chef Tim Cook der wohl wichtigste Auftritt bevor, seit dem er vor fast zwei Jahren die Führung vom sterbenden Gründer Steve Jobs übernahm. Auf der Eröffnung der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2013 in San-Francisco muss er viele davon überzeugen, dass Apple immer noch die Anziehungskraft besitzt, für die Steve Jobs das Unternehmen bekannt gemacht hat.

Die Verbraucher muss er überzeugen, die statt einem teuren iPhone oft zu einem Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android greifen. Die App-Entwickler muss er überzeugen, deren innovative Anwendungen den Reiz jeder Plattform ausmachen. Aber auch die Anleger, die Apple inzwischen weniger zutrauen und den Aktienkurs um rund 40 Prozent fallen ließen, muss er wieder überzeugen.

Hoher Erwartungsdruck für Apple

Was kann Tim Cook diesem Erwartungsdruck entgegensetzen? Die Beobachter sind sich einig, dass es auf der WWDC 2013 vor allem um Software gehen wird. In erster Linie dürfte iOS 7, die nächste Version des Betriebssystems für iPhone und iPad im Mittelpunkt stehen. Hier soll es zahlreiche Veränderungen geben, wie diverse Gerüchte seit Wochen melden.

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Runderneuerte Optik für iOS 7

Dabei soll es zum einen um die Optik gehen - schließlich bekam im vergangenen Jahr Chefdesigner Jony Ive auch die Verantwortung für das Aussehen des mobilen Betriebssystems übertragen. Er gilt als Gegner virtueller Holzregale oder Ledereinbände, die bisher oft in der Apple-Software vorkamen. Daher rechnen Experten mit einem minimalistischeren Look der Oberfläche als in bisherigen iOS-Versionen.

Neue Funktionen für iOS 7

Zum anderen erwarten die Entwickler von Apple, dass iOS 7 im Wettstreit mit Android mit neuen Funktionen aufgerüstet wird. Eine davon könnte nach Informationen des Blogs 9to5Mac "AirDrop" heißen und für einen einfachen Austausch von Dateien zwischen Apple-Geräten verschiedener Nutzer über WLAN sorgen. Außerdem beschweren sich Nutzer immer wieder über Probleme beim hauseigenen Messaging-Dienst iMessage und auch die Apple-Karten sind nach Cooks Eingeständnis trotz aller Verbesserungen immer noch nicht so gut wie sie sein müssen.

Start von Apple iRadio ungewiss

In den vergangenen Wochen arbeitete Apple mit Hochdruck daran, Lizenzen der Musik-Konzerne für ein neues Musikradio zusammenzukriegen, das laut Gerüchten iRadio heißen dürfte. Branchenführer Universal Music und Warner Music sollen laut Medienberichten bereits mit an Bord sein, aber Sony sperre sich noch. Damit ist auch unklar, ob Apple sein iRadio schon bei der WWDC 2013 starten kann.

Neues MacBook Air möglich

Früher war die jährliche Konferenz auch der Ort, an dem Steve Jobs neue iPhone-Generationen oder andere Hardware vorstellte. Doch zuletzt wurden solche Neuerungen auf separaten Events erst später im Jahr präsentiert. Cook selbst hatte bei Vorlage der jüngsten Quartalszahlen eine Produktoffensive erst für Herbst angekündigt. Schon eher für möglich gehalten wird ein neues Macbook Air, nachdem Berichte über eine Knappheit der ultradünnen Notebooks in den Läden die Runde machten.

MacPro ist längst überfällig

Außerdem hat Apple schon seit Jahren seine Mac-Pro-Computer für Profi-Nutzer nur kosmetisch aufgefrischt. Zudem darf dieser Computer in der EU wegen bestimmten baulichen Gegebenheiten am Gehäuse nicht mehr vertrieben werden. Ist die Zeit für ein größeres Update nun reif? Immerhin erwarten einige von der WWDC 2013 auch die nächste Version von Mac OS 10.9, dem Desktop-Betriebssystem von Apple. Software-Entwickler könnten auch Zugriff auf mehr Funktionen von iPhone und iPad bekommen, um mit der offeneren Android-Welt Schritt zu halten, zum Beispiel zur Einbindung des sprechenden persönlichen Assistenten Siri in die eigenen Apps.

Was ist mit der iWatch & Co?

Wird das alles aufregend genug sein? Die wirklich Innovativen Neuheiten, die alle von Apple erwarten - etwa eine Computer-Uhr für das Handgelenk oder ein Fernseher - wird Cook aber kaum aus dem Hut zaubern können. Dabei wird er sich an der Google-Entwicklerkonferenz I/O messen lassen müssen, bei der vor wenigen Wochen am selben Ort sprechende Computer, innovative Android-Dienste, die Daten-Brille Glass und große technische Visionen für eine vernetzte Welt gab. Allerdings musste Google auch einräumen, dass viele der vorgestellten Visionen noch nicht reif für einen Einsatz in der Praxis sind.

Google ist derzeit innovativer als Apple

Google sammelt mit seinen Ankündigungen aber Punkte. Dem Unternehmen gelinge es derzeit viel besser als Apple, die Leute zu begeistern, urteilte die amerikanische Tech-Bloggerin Sarah Lacy. "Apple muss zeigen, dass es immer noch in der Lage ist, Produkte zu erfinden, von denen die Verbraucher noch nicht wissen, dass sie sie brauchen oder haben wollen", brachte es Van Baker vom Marktforscher Gartner auf den Punkt.

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