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Apple und Amazon legen Streit um "App Store" & "Appstore" bei

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Apple und Amazon beenden Streit

11.07.2013, 09:29 Uhr | dpa

Apple und Amazon legen Streit um "App Store" & "Appstore" bei. Richterhammer (Quelle: imago/Chromeorange)

Apple und Amazon legen Streit um Appstore bei (Quelle: Chromeorange/imago)

Nach über zwei Jahren haben Apple und Amazon einen Rechtsstreit um den Begriff Appstore beendet. Die Einigung zwischen beiden Konzernen erfolgte außergerichtlich, Details wurden bisher nicht bekannt. Apple war mit seinem App Store der erste Smartphone-Anbieter, der an zentraler Stelle Zusatzprogramme zum Download und Kauf anbot. Mit über 50 Milliarden Downloads in fünf Jahren wurde der App Store für Apple zur Goldgrube.

Die kalifornische Richterin Phyllis Hamilton legte den Fall am Dienstag auf Bitten der beiden Technologiekonzerne zu den Akten. Was letztlich den Ausschlag für den Friedensschluss gab und ob es Bedingungen gibt, ging aus den Gerichtsunterlagen nicht hervor.

Appstore versus App Store

Amazon hatte im März 2011 eine Plattform mit Anwendungen für das Google-Betriebssystem Android unter dem Namen Appstore gestartet und war deswegen von Apple verklagt worden. Der iPhone-Konzern machte seine Rechte an dem Namen App Store geltend und warf dem weltgrößten Online-Einzelhändler zudem irreführende Werbung vor.

Amazon konterte, die Bezeichnung stehe inzwischen allgemein für eine Download-Plattform für Zusatzprogramme. In den USA nennt Amazon seine Plattform bisher unverändert Appstore, in Deutschland heißt sie App-Shop. Google nennt seine eigene Plattform Google Play und Microsoft nennt seine Variante Store.

Streit um Markennamen

Das Gericht hatte Apples Vorwurf irreführender Werbung bereits abgewiesen. Zuletzt ging es in dem Verfahren nur noch um den Markennamen. Dieser Prozess hätte im August starten sollen, nachdem frühere Schlichtungsgespräche ergebnislos geblieben waren. Apples eigener App Store wird am 10. Juli fünf Jahre alt.

Der App Store für das iPhone war eine Revolution, die fast ausgefallen wäre: Apple-Gründer Steve Jobs hielt anfangs überhaupt nichts davon, Software-Entwicklern die Tür zu seinem Vorzeige-Produkt zu öffnen. Er machte sich Sorgen, dass deren Anwendungen Viren enthalten oder Verbraucher verwirren könnten, wie aus der Jobs-Biografie von Walter Isaacson hervorgeht. Erst nach langer Überzeugungsarbeit lenkte Jobs schließlich ein.

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