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"Kimphone": Nordkorea baut Smartphone "Arirang" auf Android-Basis

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KimPhone  

Nordkorea baut sich ein eigenes Smartphone

15.08.2013, 09:20 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

"Kimphone": Nordkorea baut Smartphone "Arirang" auf Android-Basis. Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un begutachtet das neue Smartphone Arirang AS1201 (Quelle: Reuters)

Nordkorea stellt eigenes Android-Smartphone vor (Quelle: Reuters)

Nordkorea geht unter die Smartphone-Produzenten: "Arirang" heißt das erste Mobiltelefon aus dem kommunistischen Land und ist nach einem beliebten Volkslied benannt. Auf Fotos der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA ist ein Android-Smartphone mit Touchdisplay und einer Kamera zu sehen.

Die Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichte die Bilder am Sonntag auf ihrer Website. Sie zeigen unter anderem Diktator Kim Jong Un bei der Besichtigung der staatlichen "Fabrik des 11. Mai". Um ihn herum stehen ranghohe Generäle, die sich eifrig Notizen machen. Bei seinem Besuch soll Jong Un betont haben, wie wichtig der Bau von Smartphones für Nordkorea sei.

Weitere technische Details zu dem Smartphone sind nicht bekannt. Mobiltelefone gibt es seit 2008 in Nordkorea zu kaufen. Allerdings können Nutzer damit nur im Inland telefonieren oder Textnachrichten verschicken. Gespräche ins Ausland sind nicht möglich, auch haben die Geräte keinen Zugang zu mobilem Internet.

Ausländische Besucher dürfen erst seit Jahresanfang eigene Handys mit ins Land nehmen und die Seriennummer des Geräts beim Zoll hinterlegen. Zuvor mussten sie bei der Einreise abgeben werden und wurden erst bei der Ausreise wieder ausgehändigt.

Das nordkoreanische Smartphone, das im Netz bereits "KimPhone" getauft wurde, wird nicht das erste Handy sein, das Kim Jong Un benutzt. Anfang des Jahres hatte ein Foto für Aufsehen gesorgt, das Jong Un mit einem Smartphone zeigte. Der südkoreanische Geheimdienst kam zu dem Schluss, dass es sich um ein HTC-Handy handeln müsse.

Im Sommer 2012 überraschte Nordkorea mit der Nachricht, dass im Land eigene Tablet-PC hergestellt würden. Mittlerweile soll es drei verschiedene Modelle geben, alle ohne WLAN und ohne Internetzugang. Ein US-Journalist konnte eines der Tablets genauer ansehen und war recht angetan. Bei Reaktionsfähigkeit und Geschwindigkeit könne es mit aktuellen Tablets mithalten, schrieb er.

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