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Android 4.4 KitKat: Google kassiert Kritik wegen Nestlé

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Smartphone-System  

Android 4.4 ist ein Schokoriegel

05.09.2013, 07:29 Uhr | dpa, t-online.de

Android 4.4 KitKat: Google kassiert Kritik wegen Nestlé. Android-Statue KitKat vor dem Google-Campus (Quelle: Google)

Google erklärt Android 4.4 zum KitKat-Schokoriegel (Quelle: Google)

Das nächste Android mit der Versionsnummer 4.4 heißt KitKat. Damit hat Google überraschend den Namen der kommenden Version seines Smartphone-Betriebssystems geändert. Zwar benennen die Android-Macher weiterhin ihr Betriebssystem nach Süßigkeiten, holen aber mit dem Lebensmittel-Giganten Nestlé erstmals einen Partner mit an Bord – sehr zum Ärger vieler Handy-Nutzer.

Am Dienstagabend kündigte Android-Chef Sundar Pichai überraschend Version 4.4 von Android an und veröffentlichte auch gleich das passende Foto einer neuen Statue auf dem Google-Campus – das Android-Maskottchen in Form eines KitKat-Schokoriegels. Über neue Funktionen schweigt sich Google bislang aus. Auf der Android-Website verweist nun aber ein Link zur Seite des Herstellers Nestlé, bei der es um den KitKat-Schokoriegel geht.

Umstrittener Schokoriegel

Die Benennung der Software nach dem Schokoriegel von Nestlé stieß im Netz auf gemischte Reaktionen. Etliche Nutzer lobten den innovativen Ansatz, populäre Marken aus unterschiedlichen Branchen in einer Kampagne zusammenzuführen, für andere schmeckte der Deal nach Ausverkauf. Weitere wiesen auf eine Aktion von Greenpeace gegen KitKat aus dem Jahr 2010 hin.

Damals hatte die Umweltschutzorganisation Nestlé vorgeworfen, durch die Verwendung bestimmter Palmöle zur Zerstörung des indonesischen Urwalds beizutragen und damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans zu bedrohen. Nestlé hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Eine Milliarde Süßes

Das Betriebssystem Android steckt Google zufolge weltweit in mehr als einer Milliarde Smartphones und Tablets. "Weil diese Geräte unseren Alltag so versüßen, wird jede Android-Version nach einer Süßigkeit benannt", teilte Android-Chef Sundar Pichai mit.

Die letzte Android-Version trug den Namen Jelly Bean (Geleebohne), worauf ein Versionsname mit 'K' folgen sollte. Der war mit 'Key Lime Pie' schnell gefunden, aber nicht allen sei der Limettenkuchen ein Begriff, erklärte der für Partnerschaften zuständige Manager John Lagerling.

Aus 'Key Lime Pie' wird Android 4.4 (KitKat)

Einer der Mitarbeiter habe KitKat vorgeschlagen, sagte Lagerling dem britischen Sender BBC. Der Deal mit dem Lebensmittelkonzern sei dann im Februar am Rande des Branchentreffs Mobil World Congress in Barcelona besiegelt worden. Um das Geheimnis zu wahren, nannte Google die Version in internen Dokumenten weiterhin 'KLP'.

"Es ist keine Art von Deal, bei der Geld den Besitzer wechselt", erklärte Lagerling. Die Unternehmen hätten einfach etwas "Lustiges und Unerwartetes" machen wollen.

KitKat-Roboter auf dem Google-Campus

Mit der Aufstellung einer großen Figur des Android-Roboters aus KitKat-Riegeln feierte Google nun den Abschluss der Partnerschaft. Die Figur steht neben Maskottchen der Vorgänger-Versionen auf dem Google-Campus in Kalifornien.

Derweil schlägt Nestlé kräftig die Werbetrommel für Android 4.4 KitKat. Um die Veröffentlichung einzuleiten, werden mehr als 50 Millionen KitKat-Riegel mit speziellem Branding in 19 Ländern erhältlich sein, darunter Deutschland, Großbritannien und die USA, teilten die Schweizer mit.

Ein Gewinnspiel soll den schokobraunen Androiden populär machen. Verlost werden eine limitierte Anzahl von Google Nexus 7 Tablets sowie Guthaben, das im Google Play Store ausgegeben werden kann. In ausgewählten Märkten werden ebenfalls einige exklusive KitKat-Riegel in Form eines Android-Roboters als Preise verlost.

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