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Kurioses Projekt: Falschparker per Smartphone-App anzeigen

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Kurioses Projekt  

Smartphone-App soll Anzeige von Falschparkern vereinfachen

30.09.2013, 17:49 Uhr | Sebastian Weber

Kurioses Projekt: Falschparker per Smartphone-App anzeigen. Mit Hilfe der App namens Straßensheriff soll ab 2014 jeder Falschparker ganz einfach dem Ordnungsamt melden können. (Quelle: imago/Seeliger/Hersteller)

Mit Hilfe der App namens Straßensheriff soll ab 2014 jeder Falschparker ganz einfach dem Ordnungsamt melden können. (Quelle: Seeliger/Hersteller/imago)

Strassensheriff, so heißt die App, die gerade auf der Crowdfunding-Webseite startnext.de nach Unterstützern sucht. Für notorische Falschparker eine schlechte Nachricht. Denn mithilfe eines Smartphones können Frustrierte den Verkehrssünder direkt einen Denkzettel verpassen und bei Ordnungsamt oder Polizei anzeigen lassen. Zuvor hat die Falschparker-App aber noch einige Hürden zu nehmen.

Heinrich Stößenreuther, ehemals Referent im Bundestag, tätig für Greenpeace und die Deutsche Bahn, fährt gerne Fahrrad. Und dabei ärgert er sich immer wieder über Falschparker, die Fahrrad- und Gehwege blockieren, sodass Drahtesel-Fans, Rollstuhlfahrer oder Mütter mit Kinderwagen behindert werden. Dieses Ärgernis nahmen Stößenreuther und sein Team zum Anlass, die Smartphone-App Strassensheriff zu konzipieren.

Ein Foto mit allen nötigen Informationen

Die Anwendung, die für Android- und iOS-Handys im Februar 2014 als kostenloser Download erscheinen soll, könnte seinen Nutzern die Möglichkeit bieten, Falschparker ganz einfach zu registrieren. Die Missetäter werden anhand eines Fotos protokolliert und mit GPS-Position, Datum und Uhrzeit abgespeichert.

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Vorrangiges Ziel soll es sein, mit den Falschparkern in Dialog zu treten, damit diese künftig ihr Verhalten im Straßenverkehr überdenken und die schwächeren Verkehrsteilnehmer nicht mehr aus Unachtsamkeit oder Bequemlichkeit in Gefahr bringen.

Wie genau jedoch der Autofahrer und der App-Nutzer voneinander erfahren sollen, das verraten die Entwickler von Strassensheriff bisher nicht. Auch müsse vorher geklärt werden, wie sich eine solche Funktion mit dem Datenschutzrecht vereinbaren ließe, schreiben die Initiatoren auf ihrer Internetseite.

Strassensheriff soll Autofahrern auch nutzen

Die Protokollierung des Falschparkers kann jedoch vom Smartphone-Nutzer im schlimmsten Fall auch dazu genutzt werden, um direkt eine Anzeige ans Ordnungsamt zu schicken. Dank Foto mit allen relevanten Daten, haben die echten Sheriffs so in Handumdrehen alle benötigten Informationen. Jedoch raten die Macher der App, diesen Schritt nur als äußerstes Mittel zu verwenden.

Den Autofahrern selbst wollen die Initiatoren von Strassensheriffs aber ebenso etwas Gutes tun. Zum Beispiel sollen App-Nutzer die KfZ-Besitzer über ein brennen gelassenes Licht oder aber Cabrio-Fahrer über ein aufziehendes Gewitter informieren können.

Angst vor Missbrauch

Trotz dieses kleinen Trostpflasters, dürfte die App Strassensheriffs bei Autofahrern wohl eher für Unmut denn für Jubelstürme sorgen. Denn die Gefahr, dass die Zahl an Denunzianten, die zum Spaß die Städte durchkämmen, um Falschparker massenhaft anzuschwärzen, könnte durchaus steigen. Immerhin wäre es – wenn die App tatsächlich funktioniert wie versprochen – nie einfacher gewesen, das Ordnungsamt zu informieren.

Finanzierung noch fraglich

Noch können Autofahrer aber ganz entspannt durchatmen. Das Team rund um Heinrich Stößenreuther hat sein Projekt auf der Crowdfunding-Webseite startnext.de vorgestellt und wirbt dort für Spenden, um die Entwicklung zu finanzieren. Aktuell weist das Konto aber nur etwas mehr als 1.000 Euro auf, nötig wären jedoch 33.000 Euro beziehungsweise 59.000 Euro.

Wird das erste Finanzierungsziel erreicht, versprechen die Macher zumindest, die Android-App kostenlos in Googles App-Store zu veröffentlichen. Erst bei höheren Budget können auch iOS-Nutzer loslegen, Deutschlands Straßen von falschparkenden Rowdies zu säubern. Es bleibt also abzuwarten, ob die App Strassensheriff genug Sympathisanten findet, um innerhalb der verbleibenden 42 Tage finanziert zu werden.

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