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Nokia Lumia 925: Blitzschlag lädt Smartphone-Akku

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Nokia-Experiment  

Britische Forscher laden Smartphone-Akku mit Blitzen auf

07.10.2013, 11:58 Uhr | Pressetext

Nokia Lumia 925: Blitzschlag lädt Smartphone-Akku. Nokia-Experiment: Blitz lädt Handy-Akku   (Quelle: University of Southampton)

Nokia-Experiment: Blitz lädt Handy-Akku (Quelle: University of Southampton)

Ein Smartphone blitzschnell aufladen – das muss keine Wunschvorstellung bleiben. Britische Wissenschaftler konnten in Zusammenarbeit mit Nokia ein Lumia 925 mit einem künstlich erzeugten Blitz tatsächlich im Bruchteil von Sekunden aufladen. Von einer Nachahmung zu Hause raten die Experten natürlich dringend ab.

Im Hochvolt-Labor der University of Southampton haben Forscher einen künstlichen Blitz mit 200.000 Volt erzeugt, den sie – vereinfacht gesagt – in ein Nokia Lumia 925 einschlagen ließen. So konnten sie den Akku des Smartphones erfolgreich aufladen.

Die notwendigen Blitze wurden künstlich erzeugt, indem Wechselstrom durch einen Spannungsumwandler auf 200.000 Volt gebracht wurde. Die Blitze wurden dann durch eine nur 30 Zentimeter breite Lücke gejagt. Die dabei entstehende Energie wurde auf der anderen Seite mit einem zweiten "kontrollierenden" Spannungswandler wieder eingefangen und "beruhigt", um das Laden des Smartphone-Akkus zu ermöglichen.

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Unruhiges Signal stabilisiert

"Wir waren begeistert, als wir gesehen haben, dass die Schaltkreise des Nokia-Handys irgendwie das unruhige Signal stabilisieren konnten und es auf diese Weise ermöglicht haben, die Batterie des Gerätes wieder aufzuladen", zitiert BBC News Versuchsleiter Neil Palmer der University of Southampton. Mit dem "unruhigen Signal" meinte er den Strom des Blitzes.

Bei dem erfolgreichen Versuch handelte es sich um eine Machbarkeitsstudie, die als Experiment in Kooperation mit Nokia durchgeführt wurde. Das Anzapfen der Naturkräfte in dieser Form könnte Energiequellen für Gebiete mit schlechter Versorgungsleistung hervorbringen, so die grundlegende Idee. Echte Blitze in freier Natur haben allerdings mehrere Millionen Volt.

Nicht zur Nachahmung empfohlen

Natürlich ist diese Art von Experiment nicht ungefährlich. "Versucht das bloß nicht zu Hause", warnte Nokia mögliche Nachahmer und wies im gleichen Atemzug darauf hin, dass in Großbritannien pro Jahr im Schnitt drei Menschen von Blitzen getroffen werden. "Uns geht es mit diesem Versuch darum, die Grenzen der Technologie zu erweitern", erklärte Chris Weber Vize-Präsident des Verkaufsbereiches von Nokia.

Wissenschaftler Palmer ergänzte: "Diese Entdeckung beweist, dass es möglich ist, Geräte mit einer Spannung zu laden, die sich durch die Luft bewegt. Es ist auch ein großer Schritt in Richtung eines besseren Verständnisses des Blitzphänomens."

Lösung des Akku-Problems

Mobile Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops sind wahre Energiefresser und stoßen deshalb schnell an ihre Leistungsgrenzen. Die Hersteller sind sich dieses Umstands bewusst und suchen bereits seit geraumer Zeit nach innovativen Möglichkeiten und Lösungen, um die Kapazität und Laufzeit der Akkus zu verbessern.

Bis zur endgültigen Lösung des Akku-Problems müssen sich Nutzer weiterhin mit Stromspar-Tricks behelfen. Beispielsweise lassen sich die mobilen Betriebssysteme Android, iOS und Windows Phone so konfigurieren, dass der Akku länger durchhält.

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