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Alcatel One Touch Fire: Firefox OS-Handy geht bei Congstar an den Start

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Alcatel One Touch Fire  

Offen, sicher, einfach – Firefox OS-Handy geht an den Start

15.10.2013, 10:19 Uhr | AFP, t-online.de

Alcatel One Touch Fire: Firefox OS-Handy geht bei Congstar an den Start.  Alcatel OneTouch Fire mit Firefox OS (Quelle: dpa)

Das Alcatel OneTouch Fire ist das erste Firefox-OS-Smartphone, das hierzulande erhältlich ist. (Quelle: dpa)

Die Auswahl nicht nur bei Smartphones, sondern auch bei den Betriebssystemen steigt: Ab heute ist in Deutschland erstmals ein Handy mit dem neuen Betriebssystem Firefox OS erhältlich. Telekom-Tochter Congstar verkauft das Alcatel One Touch Fire ab Dienstag. Das neue Telefon ist vor allem für Einsteiger gedacht und für 90 Euro durchaus erschwinglich.

Was ist Firefox OS?

Firefox OS ist ein neues Betriebssystem für Smartphones. Es tritt in Konkurrenz zu Googles Android, Apples iOS und Windows Phone von Microsoft. Entwickelt wurde das neue System von den Machern des Browsers Firefox, der vor allem wegen seiner Sicherheit bei deutschen Internetnutzern sehr beliebt ist.

Wie funktioniert das neue System?

Der Firefox fürs Handy hat wie andere Smartphone-Betriebssysteme mehrere Startbildschirme, durch die Nutzer mit Wischbewegungen blättern können. Ebenfalls vorhanden sind Benachrichtigungsleiste und Symbole für die vorhandenen Anwendungen. Das System setzt darauf, das Apps in der gleichen Programmiersprache wie Internetseiten geschrieben werden, in HTML5. Das soll das Entwickeln von Apps, die dem Smartphone-Nutzer neue Funktionen spendieren, besonders schnell machen.

Für wen ist Firefox OS gedacht?

Als Einsteiger-Smartphone mit 3,2 Megapixel Kamera und GPS-Navigation soll das Alcatel OneTouch Fire vor allem Nutzer ansprechen, die noch mit einem Handy ohne Internetfunktionen unterwegs sind. Das Betriebssystem Firefox OS verfügt über WLAN und mobiles Internet (HSDPA), ist einfach zu bedienen und hat zunächst wenige Möglichkeiten für weitgehende Einstellungen.

Eine Eigenschaft, die nur Firefox OS mitbringt, ist die Option, Dritten mitzuteilen, dass man nicht verfolgt werden möchte. Wer also seine Daten weder Apple, Google oder Microsoft mitteilen will, sollte ein Firefox-Smartphone in Betracht ziehen.

Das Firefox-Handy empfiehlt sich außerdem für Software-Experten. Wer sich damit auskennt, kann viel aus Firefox OS herausholen, die Entwicklung vorantreiben und vergleichsweise einfach neue Anwendungen für die Telefone schaffen.

Welche Telefone haben das System?

Bislang ist die Zahl der Smartphones mit Firefox OS sehr überschaubar. Hersteller wie Geeksphone und der chinesische Konzern ZTE brachten in Spanien erste Firefox-OS-Telefone heraus, die sehr schnell vergriffen waren. In Deutschland ist das Alcatel One Touch Fire bei Congstar ab sofort verfügbar. Das Smartphone ist ohne Vertrag erhältlich und auch nicht für andere Handynetze gesperrt.

Was sind die Vor- und Nachteile von Firefox OS?

Firefox wird als komplett offenes System entwickelt. Dadurch soll das System besonders sicher sein: Sicherheitslücken können schnell entdeckt und dann auch schnell behoben werden. Alle drei Monate soll eine neue Version mit neuen Funktionen erscheinen, alle sechs Wochen ein Sicherheitsupdate. Das könnte Käufer gerade angesichts der Datensammler Apple, Google und Microsoft und der Diskussion um die Spähaktionen von Geheimdiensten aus den USA und Großbritannien überzeugen.

Von Nachteil ist sicherlich, dass das System noch ganz neu ist: Das macht es für Kinderkrankheiten anfällig, und zahlreiche praktische Funktionen fehlen noch. Außerdem ist die Zahl der Apps für Firefox OS noch recht klein. Das könnte sich aber demnächst ändern.

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