Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Samsung muss Strafe für gefälschte HTC-Kommentare zahlen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Aufgeflogen  

Samsung muss Strafe für gefälschte Kommentare zahlen

25.10.2013, 17:04 Uhr | t-online.de

Samsung muss Strafe für gefälschte HTC-Kommentare zahlen. Samsung hat in China lange fingierte Kommentare gegen Konkurrenten HTC schreiben lassen und muss dafür eine Strafe zahlen. (Quelle: imago/Caro/Hersteller/Montage)

Samsung muss wegen bezahlter Kommentare zahlen. (Quelle: Caro/Hersteller/Montage/imago)

Samsung muss für gefälschte Kommentare im Internet knapp eine Viertelmillion Euro zahlen. Der Smartphone-Hersteller hatte Studenten beauftragt, negative Kommentare über den Konkurrenten HTC zu schreiben und eigene Produkte zu loben. Im April hatte Taiwans Wettbewerbsbehörde deshalb eine Untersuchung eingeleitet und Samsung jetzt zu dieser Geldstrafe verurteilt.

Herausgekommen war das unlautere Vorgehen durch eine Webseite namens TaiwanSamsungLeaks.org. Diese hatte interne Samsung-Dokumente veröffentlicht, in denen die Praxis dokumentiert wurde. Daraufhin hatten die taiwanischen Wettbewerbshüter der Fair Trade Commission ihre Ermittlungen aufgenommen.

Samsung hatte demnach Studenten und künftige Angestellte eingesetzt, damit diese in chinesischen Internetforen mit erfundenen Kommentaren gegen den Konkurrenten HTC wetterten. Außerdem sollten gleichzeitig Lobeshymnen auf Samsung und dessen Modelle gestreut werden. Zwei Marketing-Firmen, Pengtai Consulting Ltd. und Shangduoli International Ltd., engagierte der Konzern als Unterstützung.

Samsung muss Strafe zahlen

Am Donnerstag sah es die Wettbewerbsbehörde als erwiesen an, dass Samsung mit diesem Vorgehen gegen geltendes Recht verstoßen habe und verhängte eine Strafzahlung von 10 Millionen Taiwan-Dollar gegen Samsung, umgerechnet etwa 246.000 Euro.

Die beiden beihelfenden Firmen wurden jeweils zu einer Geldbuße von 3 Millionen Taiwan-Dollar (knapp 74.000 Euro) und 50.000 Taiwan-Dollar (knapp 1250 Euro) verurteilt.

Samsung zeigt sich enttäuscht

Ein Samsung-Sprecher zeigte sich von diesem Urteil enttäuscht, wie das Internet-Magazin VatorNews meldet. Samsung wolle in Zukunft weiter danach streben, eine transparente und ehrliche Kommunikation mit seinen Kunden zu betreiben, so der Sprecher weiter.

Abseits der Enttäuschung dürfte das aufgeflogene Geschäftsgebaren des Smartphone-Marktführers aber vor allem einen Imageverlust bedeuten. Denn die auferlegte Geldstrafe wirkt gegenüber des gemeldeten Rekordgewinns von 5,6 Milliarden Euro im dritten Quartal 2013 doch eher lächerlich.

Nicht die erste Verurteilung

Dies ist nicht die erste Strafe dieser Art, welche die taiwanischen Wettbewerbshüter dem Großkonzern auferlegen. Bereits im Januar musste Samsung umgerechnet 10.000 Euro berappen, da der Hersteller die Kamera seines Smartphones Samsung Galaxy Y Duos mit Autofokus- und Blitzfunktion bewarb, welche diese nicht bot.

Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von t-online.de Digital.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video



Anzeige
shopping-portal