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Apple bestreitet Zusammenarbeit mit NSA - keine Hintertür im iPhone

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Smartphone-Überwachung  

Apple bestreitet Kooperation mit der NSA

03.01.2014, 08:00 Uhr | dpa

Apple bestreitet Zusammenarbeit mit NSA - keine Hintertür im iPhone. Apple bestreitet Kooperation mit der NSA. (Quelle: imago/Jochen Tack / Ralf Peters / Montage t-online.de)

Apple bestreitet Kooperation mit der NSA. (Quelle: Jochen Tack / Ralf Peters / Montage t-online.de/imago)

Apple hat bestritten, mit dem US-Geheimdienst NSA zu kooperieren. Nach den jüngsten Enthüllungen soll die NSA die Produkte mehrerer Hersteller mit Spionagefunktionen und Hintertüren ausstatten, um die Kommunikation des Nutzers ausspähen zu können.

Der iPhone-Hersteller erklärte am Dienstag in einer schriftlichen Stellungnahme: "Apple hat nie mit der NSA zusammengearbeitet, um eine Hintertür in irgendeinem unserer Produkte zu schaffen, das iPhone inbegriffen." Dem Unternehmen sei bisher auch nichts von einem NSA-Programm bekannt gewesen, welches Apple-Produkte im Visier habe.

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und Aussagen des Wikileaks-Aktivisten Jacob Appelbaum soll die NSA schon 2008 ein Einbau-Modul für das iPhone entwickelt haben, das sich Dropoutjeep nennt. Darüber sei die NSA in der Lage, die Kommunikation des Nutzers abgefangen und zu überwachen.

NSA brauchte Zugang zum iPhone

Diese Informationen stammen aus einem von Edward Snowden veröffentlichten NSA-Dokument von Anfang 2008. Dem Dokument zufolge brauchte die NSA damals noch Zugang zu dem Smartphone selbst, um Dropoutjeep einbauen zu können.

Das Dokument erklärt aber auch, dass die NSA an Methoden zum Zugriff aus der Ferne arbeiten wolle. Anfang 2008 war noch die allererste iPhone-Version auf dem Markt, die Smartphones und ihre Software wurden jährlich erneuert.

Apple schütze seiner Nutzer

Apple betonte in seiner Erklärung, man werde weiter die Ressourcen des Unternehmens einsetzen, um einen Vorsprung gegenüber "böswilligen Hackern" zu behalten. Außerdem schütze man die Nutzer vor Angriffen, egal wer dahinterstehe.

Appelbaum hatte bei der Vorstellung des Dokuments auf der Konferenz Chaos Communications Congress in Hamburg am Montag die Frage aufgeworfen, ob Apple mit der NSA zusammengearbeitet habe. Nach bisherigen Enthüllungsberichten nahm die NSA auch Smartphones mit Android- und Blackberry-Software ins Visier. Außerdem soll die NSA Spionagefunktionen in viele Produkte einbauen, dass aber meist ohne Einbindung oder Kenntnis der Hersteller.

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