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Falsche Smartphones: Kölner Polizei stopp Bande von Internet-Betrügern

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Falsche Smartphones  

Kölner Polizei stopp Bande von Internet-Betrügern

14.01.2014, 15:57 Uhr | dpa

Falsche Smartphones: Kölner Polizei stopp Bande von Internet-Betrügern. iPhone (Quelle: imago/Itar-Tass)

Kölner Polizei stopp Bande von Internet-Betrügern die einen falschen Smartphone-Shop betrieben haben. (Quelle: Itar-Tass/imago)

Die Kölner Polizei hat einer Bande von Internet-Betrügern das Handwerk gelegt, die Smartphone-Käufer mit Billigangeboten geködert hatte. In der Vorweihnachtszeit betrogen die Verdächtigen 600 Käufer um insgesamt 550.000 Euro. Dazu eröffneten sie eigens einen vermeintlichen Online-Shop, den die Polizei nun stilllegte.

Die Kölner Polizei hat bereits am Freitag drei mutmaßliche Mitglieder einer Betrügerbande festgenommen, die hunderte Handy-Käufer mit vermeintlichen Billigangeboten auf der Internetseite christmashandy.com betrogen haben soll.

Geschickt nutzten die Verdächtigen die Vorweihnachtszeit, in der viele Menschen in Kauflaune sind. Die Opfer gaben in der Erwartung eines Weihnachts-Schnäppchens Bestellungen auf und bezahlten per Vorkasse.

Plagiat oder gar keine Lieferung

Die Käufer hatten nach Zahlung des Kaufpreises entweder gar kein Handy erhalten oder aber ein billiges Plagiat, wie die Ermittler am Dienstag der Presse mitteilten. Allein in der Vorweihnachtszeit zahlten demnach rund 600 Betrogene insgesamt rund 550.000 Euro auf das Konto des betrügerischen Online-Shops ein.

Die Täter hatten auf der inzwischen abgeschalteten Internetseite den Angaben zufolge Marken-Smartphones zu Preisen angeboten, die um bis zu 150 Euro unter dem üblichen Verkaufspreis lagen.

Betrüger sitzen in U-Haft

Die Verdächtigen sitzen nun wegen gewerbsmäßigen Betrugs in U-Haft. Noch in der vergangenen Woche gingen laut Polizei weitere 150.000 Euro auf dem auf christmashandy.com angegebenen Konto ein – dieses Geld konnte die Polizei sicherstellen.

Die Einzahlungen vom Vorjahr hingegen müssen die Betrogenen wohl abschreiben. Zudem rechnen die Ermittler damit, dass die Zahl der Geprellten noch deutlich steigen könnte. Die Betrugsvorwürfe gegen den vermeintlichen Online-Shop sind Thema in zahlreichen Internet-Foren.

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Quelle der Billig-Plagiate ungeklärt

Bei den drei Festgenommenen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 31 und 50 Jahren sowie eine 39-jährige Frau. Die funktionsfähigen Handys, die von der Bande anstelle der versprochenen Originalgeräte verschickt wurden, sind nach Darstellung der Ermittler nur schwer von den echten Top-Smartphones zu unterscheiden.

Unklar war zunächst, ob es sich möglicherweise um Ausschussware des Originalherstellers handelt. Unklar ist auch, wie die Bande in den Besitz dieser Geräte kam.

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