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Nokia X: Nokia stellt günstige Android-Smartphones vor

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Trotz Microsoft-Übernahme  

Nokia stellt drei günstige Smartphones mit Android-Betriebssystem vor

24.02.2014, 19:44 Uhr | t-online.de

Nokia X: Nokia stellt günstige Android-Smartphones vor. Nokia hat drei neue Smartphones vorgestellt, die zwar auf Android setzen aber auf den ersten Blick an Windows Phone erinnern. (Quelle: Hersteller)

Nokia hat drei neue Smartphones vorgestellt, die Android als Betriebssystem setzen. (Quelle: Hersteller)

Nun ist es amtlich: Nokia hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona tatsächlich drei Android-Smartphones angekündigt – obwohl die Handysparte zu Microsoft wechselt. Gerüchte darüber gab es seit einigen Tagen. Doch im Grunde erschummeln sich die Finnen damit nur das große App-Angebot aus dem Play Store und bauen Android so um, dass es auf den ersten Blick wie Windows Phone wirkt. Die Kundschaft soll vor allem der extrem günstige Preis von den Geräten überzeugen.

Allzu sehr ins Detail geht Nokia bei der Vorstellung der Geräte bislang nicht. Die mit dem Buchstaben X bezeichnete Smartphone-Reihe kommt in drei Modellen auf den Markt. Das X sowie das X+ besitzen ein Display mit einer Größe von vier Zoll, das XL genannte Modell verfügt über eine Bildschirmdiagonale von fünf Zoll. Die Auflösung beträgt bei allen drei 800 ×4 80 Pixel und fällt somit deutlich geringer aus, als bei den meisten Konkurrenten.

Auch der Prozessor ist in allen drei Geräten gleich. Unter der Haube arbeitet ein Zweikerner mit einer Taktrate von einem Gigahertz, der von der Firma Qualcomm hergestellt wird.

Eher geringe Speicherausstattung

Beim Thema Speicher hält sich Nokia bedeckt. Bekannt ist nur, dass das Nokia X 512 Megabyte Arbeitsspeicher verbaut haben wird. Der interne Speicher bietet Platz für vier Gigabyte an Daten. X+ und XL sollen jeweils mehr Speicher spendiert bekommen, außerdem lässt sich der interne Speicher beim X+ mittels MicroSD-Karten erweitern – ob dies auch für das XL gilt, ist nicht bekannt.

Schnappschusskameras mit geringe Auflösung

Die Kameras des Nokia X und X+ lösen mit drei Megapixeln auf, die des XL schafft fünf Megapixel. Außerdem versprechen die Finnen für das XL eine Frontkamera mit einer Auflösung von zwei Megapixeln.

Dazu kommt eine Dual-Sim-Funktion, dank der die Nutzer bei Bedarf zwischen zwei verschiedenen Sim-Karten wechseln können.

Stark abgewandeltes Android

Die verblüffenden Eigenschaften der X-Smartphones von Nokia sind jedoch nicht die verbaute Technik, sondern das Betriebssystem und der Preis.

Trotz der Übernahme der Handy-Sparte durch Microsoft Ende letzten Jahres treibt eine abgewandelte Version von Android die Smartphones an. Diese erinnert auf den ersten Blick allerdings an Windows Phone, wie es in der Nokia-Lumia-Reihe zum Einsatz kommt.

Der Homescreen stellt Apps und Funktionen auch bei der X-Reihe in Kacheln dar. Eine Fastlane genannte Funktion soll dem Nutzer außerdem schnellen und reibungslosen Zugriff auf die von ihm meist genutzten Apps bieten.

Doch nicht nur durch die optischen Veränderungen ist wenig Einfluss von Google spürbar. Statt des Play Stores implementiert Nokia einen eigenen App-Store und möchte Entwickler dazu animieren, Android-Apps mit wenigen Anpassungen auf die X-Smartphones anzupassen und im eigenen App-Store zu veröffentlichen. Standardanwendungen von Google, die bei anderen Android-Smartphones vorinstalliert sind, werden durch Microsoft- oder Nokia-Programme ersetzt, etwa Google Maps durch Here-Maps von Nokia, Gmail durch Outlook und Googles Cloud-Dienst durch Microsoft OneDrive.

Dennoch sollen alle herkömmlichen Android-Programme auf den Nokia-Smartphones funktionieren, wie der Chef der Handy-Sparte Stephen Elop bei der Präsentation ankündigte. Diese müssten allerdings manuell installiert werden. Mehr als ein Dutzend weiterer App-Stores würden als Quellen für Software unterstützt. Damit unterstreicht Nokia den großen Vorteil von Android gegenüber Windows Phone: das deutlich größere Angebot an Apps.

Kampfpreis für Schwellenländer

Das Nokia X, das es wie das X+ in den Farben Grün, Rot, Cyan, Gelb, Schwarz und Weiß zu kaufen gibt, soll ab sofort zu einem Preis von 89 Euro ohne Steuern erhältlich sein. Zunächst gelten die Regionen Asien-Pazifik, Europa, Indien, Lateinamerika, der Mittlere Osten und Afrika als Zielmärkte. Nokia fokussiert sich also hauptsächlich auf Schwellenländer.

Das Nokia X+ sowie das Nokia XL erscheinen im frühen zweiten Quartal, dabei soll das X+ 99 Euro (ohne Steuern) und das XL 109 Euro (ohne Steuern) kosten. Das XL erscheint in den Farben Grün, Orange, Cyan, Gelb, Schwarz und Weiß,

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