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Mobile World Congress 2014: Straßenlampen als Mobilfunkmasten nutzen

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Mobile World Congress  

Straßenlampen als Mobilfunkmasten

26.02.2014, 07:39 Uhr | t-online.de, dpa

Mobile World Congress 2014: Straßenlampen als Mobilfunkmasten nutzen. Straßelampe (Quelle: Symbolbild imago / Steinach)

Ericsson und Philipps wollen Straßenlampen zu Mobilfunkmasten machen. (Quelle: Symbolbild imago / Steinach)

Der Telekom-Ausrüster Ericsson und der niederländische Elektronik-Konzern Philips haben auf dem Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona angekündigt, Straßenlampen als Mobilfunkmasten zu nutzen. Damit wollen die beiden Unternehmen eine bessere Mobilfunkabdeckung vor allem in Städten erreichen.

Ericsson-Chef Hans Vestberg erklärte am Montag auf der MWC: "Es wird immer schwerer, in Städten Plätze auf Dächern zu bekommen." Gleichzeitig surfen immer mehr Städter mit Smartphones im mobilen Internet. Da beide Unternehmen glauben, dass Städte in Zukunft eine bessere Mobilfunkabdeckung brauchen, wollen sie das Problem lösen, indem sie die in den Städten reichlich vorhandenen Straßenlaternen mit Mobilfunktechnik ausrüsten.

Kleinzellige Funknetze

Anstatt mit großen Antennenanlagen größere Gebiete abzudecken, sollen die Straßenlampen mit sogenannten Micro Base-Stationen ausgestattet werden. Nach den Plänen von Ericsson und Philips spannen diese dann in einem kleineren Umfeld eine Mobilfunkzelle mit LTE oder HSPA-Technik auf. Für eine umfassende Netzabdeckung müssen entsprechend viele Mobilfunk-Laternen installiert werden.

Beide wollen den Städten dabei auch eine Dienstleistung namens "Lighting-as-a-service" (Beleuchtung als Dienstleistung) anbieten. Die Städte stellen dabei Standorte für Straßenlampen zur Verfügung und die beiden Unternehmen kümmern sich um den Betrieb der Lampen und die Vermarktung der geschaffenen Mobilfunkkapazitäten.

Erste Mobilfunk-Laternen in den USA

Ericsson und Philipps wollen die ersten Mobilfunk-Laternen noch in diesem Jahr in mehreren Städten in Nordamerika aufstellen. Das sagte Ericsson-Managerin Cecilia De Leeuw der Nachrichtenagentur dpa. Dort sei das Kapazitätsproblem für Mobilfunkanbieter besonders akut.

Es gebe allerdings bereits Gespräche mit verschiedenen Städten in anderen Teilen der Welt. Die Laternen sollen mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln ausgestattet werden. Der Aufwand für die Umrüstung auf Mobilfunk soll über acht bis zehn Jahre über niedrigere Energiekosten ausgeglichen werden. Die neuen Bandbreiten, die durch die Mobilfunk-Laternen gewonnen werden, sollen an Mobilfunkanbieter vermietet werden.

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