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70 Prozent aller Android-Smartphones sind ein Sicherheitsrisiko

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Keine Updates  

Die meisten Android-Smartphones sind ein Sicherheitsrisiko

21.03.2014, 13:29 Uhr | t-online.de

70 Prozent aller Android-Smartphones sind ein Sicherheitsrisiko. Sicher: das Google Nexus 5 (Quelle: Hersteller)

Besitzer des Google Nexus 5 sind auf der sicheren Seite (Quelle: Hersteller)

70 Prozent aller Android-Geräte weisen eine gravierende Sicherheitslücke auf, die von Online-Kriminellen sehr leicht ausgenutzt werden kann. Das berichtet das Fachmagazin Technology Review und beruft sich dabei auf die Expertisen des IT-Security-Forschers Joe Vennix. Um ein Smartphone oder Tablet zu infizieren, reicht es aus, dem Nutzer eine App unterzujubeln oder ihn auf eine präparierte Internetseite zu locken.

Die Sicherheitslücke erlaube dem Angreifer, die Kontrolle über das Smartphone zu übernehmen, erklärte Vennix. Es ist nicht bekannt, ob der Fehler bereits ausgenutzt wird. Ein infiziertes Smartphone würde für dessen Benutzer nicht nur zum Sicherheitsrisiko, sondern könnte erheblichen finanziellen Schaden anrichten.

Der Software-Fehler ist seit Dezember 2012 bekannt, Google hat ihn in seinem Betriebssystem längst repariert. Doch die meisten im Umlauf befindlichen Android-Geräte nutzen kein Original-Android, sondern eine vom Hardware-Hersteller modifizierte Android-Variante, die nach dem Kauf oft nie mehr aktualisiert wird.

Nexus-Modelle sind sicher

Auf der sicheren Seite seien lediglich die Besitzer eines Smartphones oder Tablets, die mit Original-Android ausgeliefert wurden und noch mit regelmäßigen Updates versorgt werden. Dazu gehören hierzulande nur die Nexus-Geräte 4,5,7 und 10. Auch die sogenannten Google-Play-Edition-Smartphones sind gegen solch einen Angriff geschützt. Hierbei handelte es sich um Varianten des Samsung Galaxy S4, des HTC One oder des Motorola Moto G, doch diese Geräte wurden nur in den USA angeboten. Allerdings ist zu vermuten, dass auch alle Smartphones, die mit Android 4.4 (Kitkat) ausgeliefert wurden, sicher sind. Android 4.4 wurde 2013 veröffentlicht.

Viele Android-Smartphones sind veraltet

Die fehlenden Updates seitens der Hersteller sind ein grundsätzliches Problem von Android. Die Hersteller verändern die Bedienung des Systems nach ihren Vorstellungen, Beispiele sind Samsungs TouchWiz-Oberfläche oder HTC Sense. Liefert Google eine neue Android-Version aus, müssen die Hersteller die System-Aktualisierungen integrieren und die Aktualisierung an die Kunden weitergeben.

Wurde das Smartphone mit einem Mobilfunkvertrag erworben, hat in der Regel der Provider das letzte Wort, weil er ebenfalls Anpassungen vornimmt. Doch meistens hat der Mobilfunkanbieter gar keine Möglichkeit, Updates einzuspielen, da die Hersteller die Mehrzahl der verkauften Smartphones gar nicht oder höchstens einmal mit einer neueren Android-Version versorgen. Viele Modelle, insbesondere in unteren Preisbereichen, werden gar nicht erst mit einer aktuellen Android-Version verkauft und sind daher bereits beim Kauf veraltet.

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