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Nokia-Smartphones kommen ab sofort von Microsoft

28.04.2014, 11:24 Uhr | dpa

Nokia-Handys kommen ab sofort von Microsoft. Microsoft-Chef Satya Nadella mit einem Nokia Lumia auf der hauseigenen Entwicklermesse. (Quelle: Reuters)

Microsoft-Chef Satya Nadella mit einem Nokia Lumia auf der hauseigenen Entwicklermesse. (Quelle: Reuters)

Microsoft ist jetzt offizieller Hersteller der Smartphones von Nokia, denn der Windows-Entwickler hat am Freitag die Übernahme der Handy-Sparte des finnischen Konzerns abgeschlossen. Microsoft will mit der Übernahme sein mobiles Geschäft stärken. Vor knapp zwei Wochen hatte der Konzern mit der Zustimmung der chinesischen Wettbewerbshüter die letzte große Hürde für die Transaktion genommen. Die Behörden in den USA und Europa hatten dem Milliardendeal bereits zugestimmt.

"Die Fähigkeiten im mobilen Bereich, die Nokia einbringt, werden unseren Wandel vorantreiben", erklärte Microsoft-Chef Satya Nadella am Firmensitz in Redmond. Er setzt stark auf mobile Dienste und das Cloud-Geschäft. Mit dem Kauf wechseln auch 25.000 Nokia-Mitarbeiter ihren Arbeitgeber und sind nun bei Microsoft beschäftigt.

Microsoft hat im mobilen Geschäft Nachholbedarf gegenüber Apple mit dem iPhone und Google mit dem Android-Betriebssystem. Die Lumia-Smartphones von Nokia laufen mit dem Betriebssystem Windows Phone von Microsoft. Der vormalige Nokia-Chef Stephen Elop, der 2010 von Microsoft in die Chefetage von Nokia gewechselt war, kommt zu Microsoft zurück und wird hier die Gerätesparte führen, wozu auch die Spielekonsole Xbox und die Surface-Tablets gehören.

Nokia kassierte über fünf Milliarden Dollar

Nokia hatte im vergangenen September den Verkauf der Gerätesparte an Microsoft für 3,79 Milliarden Euro vereinbart. Zudem zahlt der US-Konzern 1,65 Milliarden Dollar für Patente. Am Ende dürfte der Preis noch leicht höher liegen, teilte Nokia am Sitz im finnischen Espoo mit.

Nokia behält den digitalen Kartendienst und den Netzwerkausrüster NSN. Eine Handyfabrik in Indien verbleibt wegen eines Streits mit den dortigen Steuerbehörden bei Nokia. Ein Werk in Südkorea wird geschlossen. Nokia war einst der weltweit größte Handy-Hersteller, hat aber den Boom der Smartphones lange unterschätzt.

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