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Hacker knacken 12.000 iPhones und iPads in wenigen Minuten

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Diebstahlschutz ausgehebelt  

Hacker knacken 12.000 iPhones in fünf Minuten

22.05.2014, 16:03 Uhr | t-online.de

Hacker knacken 12.000 iPhones und iPads in wenigen Minuten. Hand hält iPhone 4s (Quelle: imago/UPI Photo/Symbolbild)

Hacker entsperren Zehntausende iPhones: Eine Sicherheitslücke in Apples Online-Speicherdienst iCloud macht es möglich. (Quelle: UPI Photo/Symbolbild/imago)

Zwei Hackern ist es angeblich gelungen, Apples Diebstahlschutz für iPhones und iPads zu umgehen. Das Duo stellte vor Kurzem einen Internetdienst bereit, mit dem offenbar Jeder auch ohne Expertenwissen gesperrte Apple-Smartphones und -Tablets wieder freischalten kann. Während Apple sich bisher über die Sicherheitslücke ausschwieg, ließen zehntausende iPhone-Besitzer bereits ihre Geräte knacken.

Laut der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf knackte das Hacker-Team namens doulCi in nur wenigen Tagen über 30.000 iPhones und iPads. Auf Twitter rühmen sich die beiden Hacker mit neuen Rekordzahlen: "12.412 Geräte in 5 Minuten geknackt", schreibt etwa der niederländische Hacker mit dem Decknamen AquaXetine. Die Nutznießer bedanken sich ebenfalls auf Twitter mit entsprechenden Beweisfotos.

iCloud-Hack könnte persönliche Daten gefährden

Dabei soll es sich um Apple-Geräte handeln, die zuvor über Apples iCloud gesperrt wurden. Über den Online-Speicherdienst lassen sich gestohlene oder verlorene iPhones und iPads per Fernsteuerung vor Fremdzugriff schützen. Die Hacker konnten die Schutzfunktion aber angeblich mit einem eigens aufgesetzten Internet-Server umgehen, der den Apple-Geräten vorgaukelt, er sei der iCloud-Server.

UMFRAGE
Wurde Ihnen schon einmal ein Smartphone gestohlen?

Wie der iCloud-Hack im Detail funktioniert, behielt doulCi für sich. Der niederländische Sicherheitsexperte Ronald Kingma von SecureLabs befürchtet aber, dass sich über die Sicherheitslücke auch Nutzerdaten auslesen lassen können.

Hacker informierten Apple zuvor

Das Zweimann-Team hat nach eigener Aussage fünf Monate lang an der Attacke gearbeitet und Apple bereits im März über die Sicherheitslücke informiert. Nachdem der Konzern nicht reagierte habe, hätten sie sich entschieden, den Hack frei zugänglich zu machen.

Knack-Maschine für iPhone-Hehler

Der große Ansturm auf den automatischen iPhone-Knack-Dienst lässt erahnen, dass die Entscheidung der Hacker weitreichende Folgen haben könnte. Wie De Telegraaf bemerkt, kaufen vor allem chinesische Händler gestohlene und gesperrte iPhones in großen Mengen zu Preisen zwischen 50 und 150 US-Dollar pro Stück ein. Im entsperrten Zustand können sie die Geräte für 400 bis 700 Dollar weiterverkaufen.

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