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LG stellt G3 vor: Smartphone besitzt Turbo-Kamera

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Neues Top-Smartphone  

LG G3 knipst schneller, als das Auge blinzeln kann

28.05.2014, 17:15 Uhr | Melanie Ulrich

LG stellt G3 vor: Smartphone besitzt Turbo-Kamera. LG G3 (Quelle: Hersteller)

LG präsentiert sein neues Smartphone G3. (Quelle: Hersteller)

Während weiter über die Neuerungen beim neuen iPhone 6 spekuliert wird, legt LG vor: Nur acht Monate nach der Einführung des LG G2 hat der koreanische Hersteller am Dienstagabend in London den Nachfolger G3 präsentiert. Passend zum Namen hat LG bei seinem neuen Top-Smartphone vor allem in drei Disziplinen nachgelegt: beim Display, bei der Kamera und beim Design. Aber auch bei der Bedienung sind einige hilfreiche Funkionen hinzugekommen.

LG bietet beim G3 ein 5,5 Zoll großes QHD IPS-Display mit einer Auflösung von 2650 × 1440 Pixeln und einer Pixeldichte von 538 ppi. Die Auffassung, dass das menschliche Auge Pixeldichten über 330 ppi nicht mehr unterscheiden könne, kann LG nicht teilen, betonte James Marshall, Head of Mobile Product Marketing bei der Vorstellung. Nicht umsonst würden hochwertige Kunstbücher in einer Auflösung von 440 bis 600 ppi gedruckt. Daher habe auch das G3 ein QHD-Display bekommen, dass schärfere und klarere Bilder produziert als herkömmliche Smartphones. Das Display-Verhältnis beträgt 76,4 Prozent und die Ränder sind so schmal, dass sich das G3 trotz des 5,5-Zoll-Displays komfortabel in einer Hand halten lässt.

Smartphone mit Laser-Autofokus

Die zweite große Verbesserung hat die Kamera des LG G3 erfahren. Die 13-Megapixel-Kamera hat den bereits im LG Pro 2 verbauten optischen Bildstabilisator und bietet einen lasergestützen Autofokus, der nach Angaben von LG in 0,276 Sekunden fokussiert – schneller als das Auge blinzeln kann. Außerdem praktisch: Um ein Foto zu machen, kann der Nutzer im Kameramodus einfach eine beliebige Stelle des Displays antippen, um sie gleichzeitig zu fokussieren und aufzunehmen. Ein Aufnahmeknopf entfällt.

Die Frontkamera nimmt mit 2,1 Megapixeln auf und unterstützt nun Gestensteuerung für Selbstauslöser-Fotos. Sobald der Nutzer bereit ist für ein Selfie, hält er einfach seine ausgebreitete Hand vor das Display und ballt sie dann zur Faust. Das G3 erkennt diese Geste und beginnt einen Drei-Sekunden-Countdown bis zur Aufnahme. In der Praxis muss man diese Funktion ein paar Mal üben, dann funktioniert sie jedoch reibungslos. Bei der Aufnahme von Videos misst das G3 automatisch die Umgebungslautstärke, um den optimalen Audiolevel für die klarste Tonaufnahme zu ermitteln. Ein integrierter 1-Watt-Verstärker soll für ordentliche Bässe sorgen.

LG G3 hält länger durch

Im Innern des LG G3 schlägt ein Qualcomm Snapdragon 801 mit vier Kernen und einer Taktung von 2.5GHz. In der Variante mit 16 Gigabyte internem Speicher stehen ihm zwei RAM Arbeitsspeicher, bei der 32-GB-Version die bei anderen High-End-Smartphones üblichen 3 GB RAM zur Seite. Der austauschbare Akku hat eine Kapazität von 3000 Milliampere-Stunden und soll dank verschiedener Stromsparfunktionen 20 Prozent länger durchhalten als der Akku beim G2. Bei einer Größe von 146,3 × 74,6 × 8,9 Millimetern ist das G3 mit 149 Gramm überraschend leicht.

An Funk-Standards unterstützt das Mobiltelefon 4G, LTE, HSPA+ sowie WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth und NFC. Neben GPS zapft LGs Flaggschiff zusätzlich die russischen Glonass-Satelliten an, was die Genauigkeit beim Navigieren etwa mit Google Maps erhöht. Das LG G3 wird mit Android in der Version 4.4.2 ausgeliefert.

Auch beim Design des G3 hat LG noch mal nachgelegt. Die bewährten zentralen Bedienknöpfe wurden leicht im Design verändert, sind aber auf der Rückseite des Smartphones geblieben. Die Rückseite besteht – anders als viele es erwartet oder erhofft hatten – nun doch aus gebürstetem Kunststoff in Metalloptik. Da dieser Kunststoff jedoch Metallanteile enthält, fühlt sich das G3 tatsächlich fast an wie aus Metall. Besonders die goldfarbene Version macht einen sehr metallischen Eindruck. Erhältlich ist das G3 in den Farben Metallic Black, Silk White, Shine Gold, Moon Violet und Burgundy Red.

Tastatur mit schlauen Extras

Zusätzlich zu den Verbesserungen bei der Hardware hat LG die Nutzeroberfläche optimiert. Die "schlaue Tastatur" soll für 75 Prozent weniger Tippfehler sorgen, indem die Software die Tippgewohnheiten des Nutzers verfolgt und analysiert. Sehr praktisch ist die Möglichkeit, die Höhe der Tastatur auf dem Display zu verändern. Das werden besonders Nutzer mit gröberen Händen zu schätzen wissen, da sich dadurch die Größe der Buchstaben erhöht.

Neu ist zudem die Funktion "Smart Notice". Sie funktioniert laut LG wie ein persönlicher Assistent, der auf den Nutzer abgestimmte Vorschläge macht. "Heute Abend soll es regnen, vielleicht nimmst Du besser einen Regenschirm mit", könnte eines dieser Angebote des G3 an seinen Besitzer lauten. Oder das Smartphone fragt nach einer gewissen Zeit, ob der Nutzer einen zuvor abgelehnten Anrufer nun zurückrufen will. Auch erinnert es daran, wenn eine große Anzahl ungenutzter Dateien oder Apps auf dem G3 gespeichert sind, dass man diese Dateien löschen könnte, um Speicherplatz freizugeben.

Die dritte bedeutende Neuerung bei der Software ist "Smart Security". Dazu gehört, dass das G3 kann mit einem Klopfmuster entsperrt werden, dem sogenannten "Knock Code", den LG im Februar vorgestellt hatte. Statt eines Zahlencodes oder Musters kann sich der Nutzer einen persönlichen Code ausdenken, der an einer beliebigen Stelle auf dem Display eingegeben werden kann. Ein weiteres Sicherheitsfeature sind versteckte Ordner und Dateien. So kann man das Smartphone auch mal kurzfristig aus der Hand geben, ohne dass sensible Daten in andere Hände gelangen. Und schließlich hat LG beim G3 auch die sogenannte "Kill Switch"-Funktion ergänzt. Wird das Smartphone gestohlen, kann es aus der Ferne deaktiviert werden. Zusätzlich lassen sich aus der Ferne auch alle Inhalte löschen. 

Fazit nach der Präsentation

Beim Kurztest des LG G3 nach der Präsentation konnte LGs neues Top-Smartphone überzeugen. Technisch begegnet es dem Samsung Galaxy S5 auf Augenhöhe, optisch ist es ihm deutlich überlegen. Der schicke Metallic-Look macht einen edlen Eindruck und fühlt sich nicht nach Plastik an. Zusätzlich hat sich LG das Motto "Simple is the new smart" gehalten (zu deutsch etwa 'Einfach ist das neue clever') und das Smartphone um neue Funktionen ergänzt, die vielen Nutzern gefallen dürften.

Erhältlich ist das LG G3 ab Juli 2014. Erste Händler listen die 32-GB-Version für 649 Euro. Die Variante mit 16 GB dürfte bei 600 Euro liegen.

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