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Apple-Konferenz WWDC 2014: Pressestimmen zu iOS 8 und Mac OS X Yosemite

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WWDC 2014  

Das sagt die Presse zu iOS 8 und Mac OS Yosemite

03.06.2014, 12:09 Uhr | t-online.de

Apple-Konferenz WWDC 2014: Pressestimmen zu iOS 8 und Mac OS X Yosemite. Apple-Chef Tim Cook lächelt bei der Präsentation von Car Play in einem Ford Mustang. (Quelle: AP/dpa/Jeff Chiu)

Wie zufrieden darf Apple-Chef Tim Cook nach seinen Produktvorstellungen auf der WWDC 2014 sein? (Quelle: Jeff Chiu/AP/dpa)

Am gestrigen Montag schauten Technik-Begeisterte gespannt nach San Francisco, wo Apple seine Entwicklerkonferenz WWDC abhielt. Doch statt wie erhofft neue Geräte wie das iPhone 6 zu präsentieren, hat Apple seinen Fokus auf die Software gelegt und ein neues Mac OS sowie iOS 8 vorgeführt. Während viele Fachjournalisten begeistert von "einschneidenden Veränderungen" berichten, fragen andere : "Will oder kann Apple nicht mehr?"

Die Word Wide Developers Conference, oder kurz WWDC, war schon immer eine Veranstaltung, mit der Apple vor allem Software-Entwickler ansprechen wollte. Entsprechend lag der Fokus traditionell vor allem auf neuen Programmen und weniger auf frischen Geräten – bis auf Neuauflagen von MacBooks oder dem MacPro. „Aber das ist vollkommen in Ordnung. Denn das Publikum, das Apple mit der WWDC anspricht, also die Entwickler, die sich Apps und Gadgets ausdenken, waren begeistert“, resümiert Matthias Kremp von Spiegel Online.

Apple öffnet sich

Die Begeisterung der App-Programmierer hat vor allem einen Grund: Apple deutete mit den Neuerungen, die vorgestellt wurden, eine ungewöhnliche Öffnung seiner Systeme für Fremd-Inhalte an. So soll es unter iOS 8 möglich sein, dass fremde Software-Tastaturen in Apps verwendet werden – etwas, das bisher undenkbar gewesen wäre. Hayley Tsukayama von der amerikanischen Tageszeitung Washington Post nennt diesen Schritt „eine einschneidende Veränderung der Unternehmenskultur“ hin zu einem „offeneren Apple“.

WWDC 2014
Was halten Sie von iOS 8 und dem neuen Mac OS?

Apps können sich insgesamt tiefer in das Smartphone-Betriebssystem einbetten und zum Beispiel Benachrichtigungen im Mitteilungszentrum anzeigen, quasi wie Widgets unter Android. eBay etwa könnte den Nutzer so sehr schnell und einfach darauf hinweisen, dass er überboten wurde. „Damit werden die iPhones und iPads künftig permanent neue Funktionen bekommen, ohne auf das nächste Betriebssystem warten zu müssen“, orakelt  Thomas Heuzeroth von der Tageszeitung Die Welt.

Gut geklaut statt schlecht selbst erfunden

Andere Neuerungen entlarvten die Beobachter als Kopien erfolgreicher Konzepte der Konkurrenz. Whatsapp-Gründungsmitglied Jan Koum beschwerte sich auf Twitter, dass Apple sich viele Funktionen von Whatsapp „ausleihen“ würde. Apples Nachrichtendienst iMessage erlaubt es ab iOS 8, Audio- und Videodateien zu verschicken und Chat-Gruppen zu eröffnen – Funktionen, die Whatsapp schon seit längerem hat.

Walt Mossberg vom amerikanischen Technik-Blog Re/Code meint ebenfalls, dass Apple mit Neuerungen wie in iMessage oder die Einführung von iCloud Drive lediglich mit seinen Mitbewerbern wie Dropbox oder Android gleichziehen wolle.

Neue Apps mit Potenzial

Die Einführung von HomeKit und HealthKit stößt bei den Nutzern auf verhaltene Reaktionen, da die meisten Bedenken haben, wie ernst Apple den Datenschutz nehmen wird. Gerade die Gesundheitsdaten wollen die wenigsten mit dem Konzern teilen.

Richard Taylor von der BBC sieht dagegen eine Menge Potenzial in den Apps: „Wenn die gesundheitsbezogenen Funktionen gut umgesetzt werden und die verschiedenen Geräte sowie Messmethoden von Drittherstellern unter einen Hut bekommen, könnte [Healthkit] ein wirklich leistungsfähiges Programm werden. […] Genauso ist HomeKit ein willkommener Versuch, all die Technik zu vereinen, die sich langsam in unseren Wohnungen breit macht.“

Ein abgeschlossenes Ökosystem als Anreiz

Walt Mossberg geht dagegen davon aus, dass Apple die beiden Apps nicht nur veröffentlicht, um dem Nutzer praktische Programme an die Hand zu geben. Die Programme sollen vielmehr dafür sorgen, dass „iPhone und iPad unverzichtbar“ für den Nutzer werden.

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2G bis 5s: Ultimativer iPhone-Vergleich

Kann sich die alte Garde mit den neuen Modellen messen? Video

Die gleiche Intention sieht Mossberg auch hinter der stärkeren Verknüpfung von MacOS und iOS 8, die es zum Beispiel ermöglicht, Dokumente oder E-Mails auf einem Gerät zu entwerfen und auf einem anderen weiterzubearbeiten. Diejenigen, die durch und durch Apple-Nutzer sind, dürften sich über diese vereinfachte Synchronisation zwischen den Geräten freuen. Wer dagegen einen Windows-PC und ein iPhone oder einen Mac und ein Android-Smartphone nutzt, der kann diese Funktionen nicht nutzen.

Der Hintergedanke von Apples neuster Software sei, es unwiderstehlich attraktiv zu machen, Apple-Produkte innerhalb dieses geschlossenen Ökosystems zu nutzen. Die Nutzer sollten nicht zwischen verschiedenen Geräten und Betriebssystem hin- und herwechseln, so Mossberg.

Apple braucht Innovationen

Einig sind sich am Ende aber alle bei einem Punkt: Im Herbst – dem Zeitraum, in dem Apple üblicherweise neue Geräte präsentiert – müssen endlich wieder Innovationen her.

„Für Tim Cook und seine Mannschaft ist es nach der WWDC mehr denn je an der Zeit zu beweisen, dass Apple noch immer jener kreative Konzern ist, als der er sich gerne geriert“, schreibt Helmut Martin-Jung von der Tageszeitung Süddeutsche.

Auch Marco Dettweiler von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bläst in dieses Horn und fragt: "Will oder kann Apple nicht mehr?" Aus Dettweilers Sicht wirkte Apples Präsentation wie Zeitschinderei mit vielen kleinen Neuheiten und Veränderungen für MacOS und iOS 8 und so kommt auch er zum Schluss, dass "Apple bald wieder zeigen [muss], was es wirklich drauf hat."

Gerade die Ankündigung der besten Produkte seit 25 Jahren, die Apple-Manager Eddy Cue kürzlich äußerte, schraubten die Erwartungen bereits vor der WWDC in die Höhe, wo sie nun noch einige Monate verharren werden.

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